| Begriff |
Erklärung |
| abgeleitetes Merkmal |
ein Merkmal, das sekundär aus einem ursprünglichen Merkmal entstanden ist |
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| abiotisch |
Nicht lebendig; bezieht sich gewöhnlich auf die physikalischen und chemischen Aspekte der Umwelt eines Organismus. |
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| Abstammungslinien (Stammesreihen) |
Verbindungen zwischen Organismengruppen der Gegenwart und der Vergangenheit, die ihre evolutionären Beziehungen und ihre Abstammung wiedergeben. |
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| Acetabulum |
tassenförmige Einbuchtung im Beckenknochen, die den Kopf des Femurs aufnimmt |
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| acoel |
wird ein Wirbelzentrum genannt, das an beiden Enden mehr oder weniger flach ist; platyan |
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| acrodont |
werden wurzellose Zähne genannt, die an ihrer Basis mit dem Kieferknochen verschmolzen sind |
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| Actinopterygium |
eine Flosse mit knöchernen Radialia, ohne fleischigen Stiel oder Skelettachse |
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| Adaptation |
eine Eigenschaft oder ein Merkmal, das zur Anpassung eines Organismus an seine Umgebung beiträgt und in der Regel das Überleben der Art durch natürliche Selektion begünstigt |
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| Adaptive Radiation |
Evolutionäre Divergenz von Mitgliedern einer einzigen phylogenetischen Linie zu einer Vielfalt verschiedener, adaptiver Formen; meist bezogen auf die Diversifizierung im Gebrauch von Ressourcen oder Habitaten. |
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| Adduktor |
ein Muskel, der einen Körperteil zur Sagittalebene hin bewegt oder zwei Körperteile aufeinander zu bewegt |
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| Adenohypophyse |
endokriner Teil der Hypophyse, der aus der Hypophysentasche entsteht und zahlreiche Peptidhormone bildet |
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| Adenosintriphosphat (ATP) |
Aus Adenin, Ribose und drei Phosphatgruppen zusammengesetztes Molekül, das durch hochenergetische Bindungen zusammengehalten wird und in lebenden Zellen mit der Übertragung von Energie in Zusammenhang steht. |
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| Adhäsion |
das Zusammenhaften verschiedenartiger Materialien; auch die molekulare Anziehung, die zwischen Kontaktoberflächen ausgeübt wird |
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| AER, apical ectodermal ridge |
Kante auf der Flügelknospe des Vogelembryos. Produzent von Wachstumsfaktoren |
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| aerober Abbau |
Abbauprozeß organischer Moleküle in einfache anorganische Bestandteile in Gegenwart von Sauerstoff. |
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| aerober Stoffwechsel |
Energiegewinnung durch
den vollständigen Abbau von Nahrungsstoffen
in der Anwesenheit von Sauerstoff, wobei
Kohlendioxid und Wasser entsteht |
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| afferent |
zu einer Struktur hin- oder in sie hineinleitend |
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| Agamospezies |
uniparentale Art. |
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| Agnatha |
alle kieferlosen Vertebraten |
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| Akklimatisation |
Gewöhnung der physiologischen Reaktion eines Organismus an Umweltbedingungen (gewöhnlich auf natürliche Bedingungen bezogen). |
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| Akrosom |
Lysosom-ähnliches Zellorganell an der Spitze des Spermiums. |
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| Akrosomreaktion |
Platzen des Akrosoms und Freisetzen der Enzyme zur Ermöglichung einer Befruchtung |
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| akrozentrisch |
Auf Grund der Lage des Centromers werden Chromosomen in strukturelle Gruppen eingeteilt. Bei akrozentrischen Chromosomen befindet sich das Centromer an einer Chromosomenspitze (=telozentrisch) (vgl. metazentrisch). |
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| Allantois |
embryonale Harnblase; bei Reptilien und Vögeln dient es zusätzlich als Atemorgan. Beim Menschen rudimentär und in den Nabelstrang integriert |
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| Allel |
Eine von zwei oder mehreren Zustandsformen eines Genes. Allele können durch Mutationen ineinander übergehen. Varianten eines Gens; verschiedene Allele unterscheiden sich in wenigen Basenpaaren. Das in einer Population am häufigsten vorkommende Allel heißt Wildtyp-allel.
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| Allel(e) |
Varianten eines Gens; verschiedene Allele unterscheiden sich in wenigen Basenpaaren. Das in einer Population am häufigsten vorkommende Allel heißt Wildtypallel |
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| Allelfrequenz |
Häufigkeit eines bestimmten Allels in einer Population. (Die Frequenz geschlechtsgebundener Allele lässt sich im hemizygoten Geschlecht direkt erkennen!) |
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| Allometrie |
der mit Größenveränderungen einhergehenden Proportionsänderungen der Teile eines Organismus; entweder angewendet auf das Wachstum von Individuen (ontogenetisch) oder zum Vergleich unterschiedlich großer verwandter Organismen (phylogenetisch). |
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| Allometrisches Wachstum |
Die Wachstumsrate eines Organs oder Körperteils eines Organismus weicht von derjenigen eines anderen Teils oder des Gesamtkörpers ab; positiv allometrisches W. bedeutet, der betreffende Körperteil wächst schneller; negativ allometrisches W. bedeutet, der betreffende Körperteil wächst langsamer. |
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| allopatrisch |
In verschiedenen Gebieten vorkommend; bezieht sich in der Regel auf die geographische Trennung von Arten. |
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| Allopatrische Population |
Populationen, z. B. Arten, die in räumlich getrennten geographischen Arealen vorkommen. |
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| Amnion |
Mit Flüssigkeit gefüllte Blase, den Embryo der Landwirbeltiere einhüllend und schützend; wird vom extraembryonalen Teil des Keims gebildet.
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| Amniota |
Vertebraten, deren Embryonen von einem Amnion umgeben sind: Reptilien, Vögel und Säugetiere |
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| amphicoel |
wird ein Wirbelzentrum genannt, das auf beiden Seiten konkav ( eingebuchtet) ist |
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| anaerober Abbau |
Abbauprozeß organischer Moleküle in einfachere anorganische Bestandteile in Abwesenheit von Sauerstoff. |
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| anaerober Stoffwechsel |
Energiegewinnung durch den unvollständigen Abbau von Nahrungsstoffen in Abwesenheit von Sauerstoff |
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| Analogie |
eine strukturelle Ähnlichkeit, die auf einer gemeinsamen Funktion beruht, nicht auf gleicher phylogenetischer Herkunft
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| Anamniota |
Vertebraten, deren Embryonen nicht von einem Amnion umgeben sind; Fische und Amphibien; Anamnia |
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| anapsid |
ohne Schläfenfenster in der Temporalregion des Schädels |
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| Anastomose |
eine Verbindung zwischen zwei Blutgefäßen |
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| Androgene |
männliche Sexualhormone |
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| Aneuploidien |
Ein oder einzelne Chromosomen kommen in abnormaler Zahl (also vermehrt oder vermindert) gegenüber den übrigen Chromosomenanzahlen vor.
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| animaler Pol |
In den meisten tierischen Oocyten liegt der Kern mehr oder weniger exzentrisch. Dadurch können zwei Pole definiert werden, näher zum Kern gelegen der animale Pol, weiter entfernt der vegetativer Pol. Durch beide Pole und den Kern verläuft die animal-vegetative Achse. Während der Meiose werden die Polkörper am animale Pol abgeschnürt. In vielen Eiern weist die Verteilung von Pigmenten, Dotter, Mitochondrien oder mRNA in eine animal-vegativ Gradienten auf. |
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| Anlage |
embryonale, noch sehr einfache Vorläuferstruktur eines Organs |
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| Anlagenplan |
topografische Projektion der späteren Körperbereiche und Organe auf ein frühes Stadium der Keimesentwicklung. Ein solcher Anlagenplan besagt nicht, dass das Schicksal der so abgegrenzten Bezirke schon festgelegt sein müsste |
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| anoxisch |
Ohne Sauerstoff ablaufend. |
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| Anpassung |
Siehe Adaptation. |
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| Antagonist |
ein Muskel, dessen Wirkung derjenigen eines anderen Muskels entgegenwirkt |
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| anterior-posteriore Achse |
Körperachse die bei bilateralen Organismen vom anterioren zum posterioren Pol verläuft.
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| anthropozentrisch |
Den Menschen als Zentrum des Universums betrachtend und alles mit Bezug auf ihn erklärend. |
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| Anthropozentrismus |
Weltanschauung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, ihn zum Sinn und Ziel des Weltgeschehens macht.
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| Aorta |
der Hauptarterienstamm |
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| apomorphes Merkmal |
(Apomorphie) ein Merkmal einer Organismengruppe, das sich im Vergleich zu seiner früheren Ausbildung verändert hat; ein abgeleitetes Merkmal, eine evolutive Neuheit in einer monophyletischen Gruppe |
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| Apomorphie, apomorph |
Evolutive Neuheit, die als Ergebnis von Mutationen oder Gentransfer in Populationen der Stammlinie eines Monophylums entstanden ist. |
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| Apoptose |
programmierter Zelltod |
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| Arabidopsis |
A. thaliana (Ackerschmalwand), ein Wildkraut aus der Familie der Kohlgewächse, ist in den letzten Jahren zu einem Modellsystem der Pflanzengenetik geworden.
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| archaeo-, archi- |
(griech. Vorsilbe) beginnend, das erste, primitive, Vorfahre, Haupt- |
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| Archenteron |
Urdarm, embryonales Verdauungsrohr |
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| Archinephros |
eine hypothetische ursprüngliche Niere, die sich aus allen Nephrotomen bildet; Holonephros |
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| Archipterygium |
eine Flosse mit fleischigem Stiel und einer zentralen Skelettachse, die auf beiden Seiten von Radialia flankiert wird |
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| Arterie |
ein Gefäß, das Blut vom Herzen wegführt |
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| Arthropoden (Gliederfüßer) |
Vertreter des Tierstammes Arthropoda, der unter anderem Insekten, Krebstiere, Spinnen, Skorpione, Milben, Tausendfüßer und Hundertfüßer umfaßt. |
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| Asexuelle Fortpflanzung |
(ungeschlechtliche, vegetative F.) durch mitotische Teilung von Einzellern oder durch Knospung bei einigen Metazoa (Cnidariern, Anneliden). Nicht zu verwechseln mit Parthenogenese.
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| Atavismus |
Rückfall in die Ahnengestalt; Auftreten eines plesiomorphen Merkmalszustandes in einem Taxon, das normalerweise den apomorphen Zustand aufweist. |
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| Atmung (Respiration) |
Alle zur Erzeugung von Stoffwechselenergie dienenden Prozesse. |
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| Atrium |
ein Hohlraum; der Herzabschnitt zwischen Sinus venosus und Ventrikel; Vorkammer |
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| auditorisch |
bezieht sich auf das Hören |
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| Ausbreitung |
Das Sich-voneinander-Entfernen von Individuen, zum Beispiel von Nachkommen von ihren Eltern oder von Gebieten hoher Dichte in Gebiete geringerer Dichte. |
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| Aussterben |
Zustand, der mit dem Tod des weltweit oder lokal letzten überlebenden Individuums einer Art, einer Gruppe oder eines Genes eintritt. |
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| autonom |
bezieht sich auf den Teil des peripheren Nervensystems, der die visceromotorische Innervierung des Blutgefäß-, Verdauungs-, Fortpflanzungssystems und einiger anderer unwillkürlicher Organe stellt |
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| Autosomen |
Chromosomen, deren Typus und Anzahl in beiden Geschlechtern die gleichen sind. (-> Geschlechtschromosomen) |
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| Autotrophe |
Organismen, die von der Zufuhr organischer Nahrung von außen unabhängig sind und aus anorganischen Substanzen ihr eigenes organisches Material herstellen. |
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| Außengruppe |
in der Kladistik sind dies Organismen, die mit einer untersuchten Gruppe verwandt, aber nicht Teil von ihr sind; der Außengruppenvergleich dient der Merkmalspolarisierung, dh die Merkmalsausprägung in der Außengruppe wird gegenüber der Innengruppe als ursprünglich angesehen. Ein Taxon, das sich von einer Gruppe anderer Taxa abspaltete, bevor diese untereinander divergierten.
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| Außengruppenvergleich (kladistischer A.) |
Festlegung mindestens eines Taxon als Außengruppe; eine Merkmalsanalyseerfolgt nicht. |
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| Axon |
der Ausläufer eines Neurons, der die Erregung vom Zellkörper wegleitet |
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| Balbiani-Ring |
Lokale, vorübergehende Aufblähung der sonst kompakten Chromosomenstruktur eines polytänen Chromosomes. Diese ist auf Genaktivität in jener Chromosomenregion zurückzuführen. Wurden im 19. Jhd von Balbiani entdeckt (Synonym: Puff).
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| Bar-Mutation |
Augenform-Mutation bei Drosophila (bandförmige Augen). Diese dominante Mutation beruht auf einer Duplikation einer Region auf dem X-Chromosom.
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| Barr-Körperchen |
Die cytologisches Bild des aus Gründen der Dosiskompensation inaktivierten X-Chromosoms (Sexchromatin) bei weiblichen von Säugern (auch bei einigen Geschlechtschromosomen-Aneuploidien). 1949 von Barr als Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Säugerzellen beschrieben. (siehe auch Lyon-Hypothese) |
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| Barten |
hornige Platten im Mund zahnloser Wale, die Nahrung aus dem Wasser fIltrieren |
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| Basalganglien |
Komplex von Nervenzellen im Vorderhirn von Säugetieren |
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| Basalmembran |
die dünne Membran, welche die Epidermis von der Dermis trennt |
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| Befruchtung |
Fusion von zwei haploiden Gameten zu einer diploiden Zelle (Zygote).
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| benthische Lebensgemeinschaften |
Die Pflanzen, Mikroorganismen und Tiere, die den Boden aquatischer Ökosysteme bewohnen. |
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| Bestandserfassung |
In der Ökologie der Versuch, jedes Mitglied einer Population zu zählen. |
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| Beute |
Ein Individuum, das potentiell von einem Prädator getötet und verzehrt werden kann oder tatsächlich getötet und verzehrt wird. |
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| Beuteltiere (Marsupialia) |
Säugetiere, deren Junge in einem sehr wenig entwickelten Zustand geboren wer- den und in einen Beutel wandern, wo sie gesäugt werden, bis sie relativ groß sind. |
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| Bevölkerungspyramide (population pyramid) |
Diagramm zur Darstellung der Altersstruktur einer Bevölkerung, wobei die jüngste Altersklasse die Basis bildet und die nachfolgenden Altersklassen darüber folgen. |
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| Bindegewebsknochen |
Knochen, der direkt ossifiziert, ohne einen Knorpel zu ersetzen; Hautknochen |
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| Binominale Nomenklatur, Binomen |
System, nach dem jede Art einen aus zwei Begriffen bestehenden Namen erhält, wovon der erste der Gattungsname und der zweite der Artname ist. |
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| Biodiversität (biologische Vielfalt) |
Bezieht sich im allgemeinsten Sinn auf alle Aspekte der Vielfalt in der lebendigen Welt. Spezifisch kann der Begriff verwendet werden, um den Artenreichtum, die genetische Variabilität oder die Zahl der Ökosystemtypen in einem Gebiet zu beschreiben. |
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| Biogeographie |
Studium der geographischen Verbreitung von Organismen. |
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| biologische Schädlingbekämpfung |
Der Einsatz der natürlichen Feinde eines Schädlings zu dessen Bekämpfung. |
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| Biomagnifikation |
Konzentrationszunahme einer Verbindung in den Geweben von Organismen im Laufe der Nahrungskette, die sich aus der Anreicherung der Verbindung auf jeder trophischen Ebene ergibt, bevor die Organismen von Lebewesen der nächsten trophischen Ebene konsumiert werden. |
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| Biomasse |
Das Gewicht lebenden Materials, meistens als Maß pro Flächeneinheit Land oder pro Volumen Wasser verwendet. Die Biomasse umfaßt häufig auch die toten Teile lebender Organismen, etwa die Borke und das Kernholz von Bäumen und die Haare, Krallen etc. von Tieren, die strenggenommen "Nekromasse" sind. |
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| biotisch |
Lebend; bezieht sich in der Regel auf die biologischen Aspekte der Umwelt eines Organismus, das heißt auf die Einflüsse anderer Lebewesen. |
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| biotroph |
Begriff, der für Parasiten benutzt wird, die ihre Entwicklung nur auf einem lebenden Wirt beenden können (siehe auch Nekroparasit). |
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| Biozönose |
Siehe Lebensgemeinschaft. |
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| Biparental |
zweielterlich |
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| Blastem |
Bildungsbezirk. Im Regenerationsfall eine Ansammlung weitgehend dedifferenzierter Zellen, aus der die verlorene Struktur nachgebildet wird |
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| Blastocoel |
innerer Hohlraum des frühen Embryos (Blastula), primäre Leibeshöhle |
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| Blastocyste |
Blastula der Säugetiere, die durch ein großes Blastocoel charakterisiert ist |
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| Blastoderm |
die Blastula telolecithaler Eier, die aus einer Keimscheibe, die dem Dotter aufliegt, besteht |
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| Blastomeren |
Eine der Zellen die durch die Furchungsteilungen aus einem Ei entstehen.
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| Blastoporus |
siehe Urmund |
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| Blastula |
Bei vielen, aber nicht allen Tieren gegen Ende der Furchung, aber vor dem Beginn der Gastrulation, auftretendes frühembryonales Entwicklungsstadium. |
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| Bluterkrankheit |
-> Hämophilie
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| Blutgruppen |
Das AB0-Blutgruppensystem des Menschen ist ein Beispiel für multiple Allelie. Dabei sind A und B dominant über 0, zwischen A und B wird Kodominanz beobachtet. Neben dem bekanntesten AB0-System gibt es weitere Blutgruppensysteme (z.B.: MN, Rhesus) |
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| boreal |
Kalt-gemäßigt. |
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| brachial |
auf den Arm bezogen |
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| Brackwasser |
Wasser mit einer Salzkonzentration zwischen Süßwasser und Meerwasser. |
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| branchial |
zum Bereich des Kiemendarms gehörend, auf die Kiemen bezogen |
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| Brutparasitismus |
Das Unterschieben von Eiern oder Nachkommen zur Aufzucht durch Individuen, die nicht die Eltern sind - gewöhnlich Vertreter einer anderen Art. |
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| bunodont |
mit niedrigen Höckern auf den Molaren; bei den meisten allesfressenden Säugetieren |
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| C-Wert |
Kennzeichnung des Zellkern-Status durch Angabe der Anzahl Chromatiden (=C-Wert) eines Chromosomenpaares. (2C und 4C während des mitotischen Zellzyklus; C, 2C und 4C während der Meiose)
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| Carapax |
eine dorsale knöcherne Bedeckung, z. B.
bei einer Schildkröte oder einem Gürteltier |
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| cardial |
auf das Herz bezogen |
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| carnivor |
fleischfressend |
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| Carnivorie |
Konsumption von lebenden Tieren oder Teilen lebender Tiere durch einen Organismus. |
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| Carotide |
eine der großen Halsarterien |
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| caudal |
auf den Schwanz bezogen, hinten |
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| cDNA-Bibliothek |
Entspricht jener Erbinformation, welche zu einem bestimmten Zeitpunkt von einem Organismus exprimiert wird. Bei der Herstellung einer cDNA-Bibliothek wird die mRNA isoliert und mit reverser Transkriptase (gewonnen von Retroviren) in DNA übersetzt.
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| Cellulose |
Komplexes Polymer aus Glucosemolekülen. Grundlegender Bestandteil der Zellwände aller grünen Pflanzen. |
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| Centriol |
9 Mikrotubuli-tripletten (entspricht dem Basalkörper von Cilien). Bestandteil des Centrosoms. |
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| Centromer |
Chromosomenregion an die sich während der Zellteilung der Kinetochorkomplex anlagert. |
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| Centrosom |
Organell, welches zwei senkrecht zueinander liegende Centriolen sowie viele weitere Komponenten (z.B. gamma-Tubulin) enthält. Organisationszentrum der cytoplasmatischen Mikrotubuli (MTOC). Organisiert während der Zellteilung die Spindel. |
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| Cerebellum |
Kleinhirn, Derivat des dorsalen Teils des Metencephalons |
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| Cerebrum |
die Großhirnhemisphären des Telencephalons |
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| cervical |
auf den Hals bezogen |
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| Chargaff-Regeln |
1950 zeigte Erwin Chargaff, dass das Verhältnis A:T und G:C in den meisten Nukleinsäuren konstant ist.
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| Chiasma |
Überkreuzung von Chromatiden als Folge von Crossover während der Meiose.
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| Chimäre |
Organismus, der aus genetisch unterschiedlichen Zellen, deren Erbgut z. B. von verschiedenen Eltern stammt, zusammengesetzt ist |
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| Chondrocyte |
eine Knorpelzelle |
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| Chorda dorsalis |
embryonaler, physikalisch knorpelähnlicher Skelettstab in der Mittellinie des Rumpfes der Chordaten, hervorgegangen aus dem axialen Mesoderm. Bei Wirbeltieren später in der Embryonalentwicklung durch die Wirbelsäule ersetzt |
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| Chordamesoderm |
das Dach des Urdarms, das die Neuralplatte induziert und selbst die Chorda dorsalis und Mesoderm bildet |
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| Chorion |
Keimeshülle. Bei Insekten die nicht-zelluläre Eischale, bei Landwirbeltieren die zellige, äußere, extraembryonale Hülle, die nicht nur den Embryo, sondern auch die Amnionblase umhüllt und bei Plazentatieren die Plazenta entwickelt |
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| Chromatide |
Eine der beiden Längseinheiten eines Chromosoms, die während Pro- und Metaphase von Mitose und Meiose (RT II) sichtbar werden (man spricht auch von Schwesterchromatiden). Die beiden Stränge werden nach der Trennung als Tochterchromosomen bezeichnet.
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| Chromatin |
Bezeichnung für das färbbare Material in Interphase-Kernen (DNA, RNA und stark basische Proteine).
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| Chromomer |
Dunkel anfärbbare Verdickung in Prophase-Chromosomen. Diese sind in konstanten Abständen angeordnet und markieren Stellen, an denen das Chromosom stärker spiralisiert ist.
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| Chromosom |
Fädige Chromatinstruktur in Zellkern, Träger des genetischen Materials.
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| Cis-Trans-Effekt |
Zwei zusammen im gleichen Individuum vorkommende unterschiedliche Mutationen des gleichen Genes (multiple Allele) können je nach Lage zueinander unterschiedliche Auswirkungen haben. Liegen sie auf verschiedenen Chromosomen (dh in trans-Stellung), werden zwei (verschiedene) mutierte Genprodukte gemacht. Liegen dagegen beide auf dem gleichen Chromosom (dh in cis-Stellung), wird ein normales und ein (an zwei Stellen) mutiertes Produkt gemacht.
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| Clitoris |
das weibliche Homolog des männlichen Penis |
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| Cochlea |
der spiralförmige auditorische Teil des Innenohrs der Säuger |
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| Coelom |
von einem Epithel (z. B. Bauchfell) umgrenzte Leibeshöhle |
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| Conjunctiva |
Bindehaut des Auges |
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| Conus |
die am weitesten anterior gelegene der ursprünglichen Herzkammern |
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| Coprophagie |
Kotfressen, zur Aufnahme vitaminreichen Blinddarmkotes |
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| Cornea |
der transparente, oberflächliche Teil des Augapfels |
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| Corona radiata |
die aus dem Ovarfollikel abgeleiteten Zellen, die das Ei bei der Ovulation umgeben; auch: die Verzweigung der Pyramidenbahn in den cerebralen Hemisphären |
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| Cortex |
Bei Zellen, die äussere unmittelbar an die Zellmembran angrenzend (Rinden-) Zone des Cytoplasma. Der äußere Teil eines Organs, Rinde |
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| Corticalreaktion |
Exocytose der im Eicytoplasma unmittelbar unter der Plasmamembran liegenden Corticalgranula als Antwort auf die Spermium-Ei-Fusion.
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| Cri-du-chat-Syndrom |
Ein partieller Verlust des kurzen Armes des menschlichen Chromsoms 5, führt zu schwersten Schädigungen (u.a. Mikrozephalie, schwere psychomotorische Retardierung, verkürzte Lebenserwartung) mit katzenartigem Schreien in den ersten Lebensmonaten. Häufigkeit ca 1:50'000 Neugeborenen. |
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| Crossing over |
Reziproker Rekombinationsvorgang, der zum Austausch von Segmenten zwischen Chromatiden führt. |
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| Crossopterygium |
eine Flosse mit fleischigem Stiel und einer Skelettachse, die einseitig von Radialia flankiert wird |
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| ctenoid |
wird eine Fischschuppe mit gesägtem Rand genannt |
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| cutan |
auf die Haut bezogen |
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| Cuticula |
Bei Pflanzen eine Wachsschicht auf der Oberfläche der Epidermiszellwände. Bei Tieren die äußerste Schicht vieler Wirbelloser. |
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| cyanogen |
Blausäure (Cyanwasserstoff) freisetzend. |
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| Cycline |
Proteine, die bei der Kontrolle der Zellteilung eine wichtige Rolle spielen; ihre Konzentration steigt und fällt im Rhythmus der Zellteilungen |
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| cycloid |
wird eine rundliche Fischschuppe mit glattem Rand genannt |
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| cystische Fibrose |
(Mukoviszidose) häufigste monogene autosomal rezessiv vererbte Krankheit von Indogermanen. Der Gendefekt bewirkt eine Behinderung der Atemwege durch die Sekretion eines zähen Schleimes (ebenso bakterielle Sekundärinfektionen). Lebenserwartung ca 30 Jahre. Der monogene Charakter der Krankheit weckt Hoffnungen auf eine wirksame Gentherapie.
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| Cytogenetik |
beschäftigt sich mit cytologisch-strukturellen Phänomenen der Genetik
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| cytoplasmatische Determinanten |
Komponenten im Cytoplasma einer Eizelle, welche den Zellen, in welche diese Komponenten hineingelangen, ein bestimmtes Entwicklungsschicksal zuweisen. Enthalten oft maternale mRNA, die in der Eizelle positionsspezifisch deponiert worden ist |
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| Darwin |
Charles Darwin (1809-1882) formulierte 1859 in seinem Buch 'On the origin of species by natural selection' die heute unumstrittene Evolutionstheorie. Diese basiert auf dem Prinzip ‘Mutation und Selektion’. Weniger bekannt ist, dass Alfred Russel Wallace (1823-1913) etwa gleichzeitig zu ähnlichen Vorstellungen gelangt war. (vgl Lamarck) |
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| Dedifferenzierung |
Rückentwicklung einer Zelle zu einem früheren Zustand, Reembryonalisierung |
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| Deferenz |
ein wegführender Gang, z. B. der Ductus deferens des Urogenitalsystems |
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| Delamination |
Bildung einer Gewebeschicht durch die Ausgliederung und anschließende Aggregation von Zellen aus einer bereits bestehenden Gewebeschicht |
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| Deletion |
Ausfall, Fehlen eines Chromosomenabschnittes. Deletionen (und Duplikationen) entstehen durch Paarungsfehler und anschliessendes Crossing-over in nichthomologen Positionen. Auch einzelne Nucleotide können ausfallen, deise sind meist die Folge von Replikationsfehlern (vgl. Insertion).
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| demographischer Prozeß |
Vorgang, durch den sich die Größe einer Population ändern kann, zum Beispiel Geburt, Tod oder Migration. |
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| Dendrit |
Ausläufer von Neuronen, welche die meisten präsynaptischen Impulse empfangen und zum Soma weiterleiten |
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| Dendrogramm |
Graphische Darstellung, die eine baumartige Verzweigungsstruktur aufweist. Jede beliebige graphische Stammbaumdarstellung |
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| Dermatom |
Teil des Somiten, aus dem die Dermis hervorgeht |
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| Desoxyribonukleinsäure (DNA) |
Der Träger der genetischen Information in Zellen; vermag sich selbst zu replizieren sowie die Synthese von RNA zu codieren. |
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| Determination |
Auswahl und Festlegung des Entwicklungsschicksals einer Zelle oder einer Gruppe von Zellen; Programmierung der weiteren Entwicklungsweise |
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| Deuterostomier |
Neumünder. Der Urmund (Blastoporus) entwickelt sich zum definitiven After, der Mund geht aus einer sekundären Ektodermeinstülpung hervor.
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| Diakinese |
Letztes Stadium der Prophase der ersten meiotischen Teilung. Die Chromosomen verkürzen sich durch Kondensation weiter.
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| Diapause |
Zustand, bei dem die Entwicklung oder das Wachstum eingestellt ist und der mit einem stark reduzierten Stoffwechsel einhergeht; oft mit den Jahreszeiten korreliert und gewöhnlich nur auf Insekten angewendet. Entwicklungsruhe |
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| Diaphragma |
bei Säugetieren die muskuläre Unterteilung, welche die Pleural- und die Peritonealhöhle trennt; Zwerchfell |
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| diapsid |
mit zwei Schädelfenstern in der Temporalregion des Schädels |
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| Diencephalon |
Zwischenhirn, der posteriore Teil des embryonalen Prosencephalon; wird zum anterioren Teil des Hirnstamms |
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| Differenzierung |
Entstehung verschiedener Zelltypen innerhalb der ontogenetischen Entwicklung.
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| digitigrad |
auf Zehen ("Fingern") gehend; nur die Finger und die distalen Enden der Meta- podien stehen in Kontakt mit dem Untergrund, wenn das Tier steht oder sich bewegt; z. B. Katzen und Hunde |
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| Dimorphismus |
Existenz zweier unterschiedlicher Formen eines Organismus oder Organs, zum Beispiel geflügelte und ungeflügelte Generationen im Leben von Blattläusen, geflügelte und ungeflügelte Samen im gleichen Blütenstand. Auftreten in zwei Erscheinungsformen. |
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| diphycerk |
wird ein weitgehend symmetrischer Fischschwanz genannt, in dem sich die Wirbelsäule bis in die Schwanzspitze fortsetzt |
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| diphyodont |
mit zwei Zahngenerationen |
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| diploid |
einen zweifachen Chromosomensatz enthaltend, wobei einer von der Eizelle, der andere vom Spermium stammt |
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| Diploidie |
Auftreten von 2 homologen (mütterlichen und väterlichen) Chromosomensätze (2n) in den Kernen somatischer Zellen. (vgl. Haploidie)
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| Diplotän |
Stadium der Prophase der ersten meiotischen Teilung, in der sich die 4 Chromatiden in je 2 zu trennen beginnen, jedoch an den Chiasmata noch verbunden sind.
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| diskrete Generationen |
Reihe von Generationen, bei denen strenggenommen jede endet, bevor die neue beginnt. Häufig überlappen jedoch die frühen Stadien des Lebenszyklus der folgenden Generation mit dem Ende des letzten Stadiums der vorhergehenden Generation. |
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| distal |
liegt entfernt von der Zentralachse des Körpers |
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| diözisch |
getrenntgeschlechtlich, d. h. die männlichen und die weiblichen Gonaden treten in unterschiedlichen Individuen auf |
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| DNA |
Desoxyribonukleinsäure; Erbsubstanz. DNA enthält Desoxyribose als Zuckerbestandteil.
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| dominant-negative Mutation |
Das vom defekten Allel abgeleitete Protein blockiert eine Funktion, auch wenn das andere Allel der Zelle ein intaktes Protein liefern sollte. Tritt häufig bei Rezeptoren oder Transkriptionsfaktoren auf, die als Dimere wirksam werden, weil Heterodimere zwischen defekten und intakten Proteinen insgesamt defekt sind |
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| dominante Arten |
Arten, die hinsichtlich ihrer Biomasse oder Anzahl einen hohen Anteil an einer Lebensgemeinschaft haben. |
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| Dominanz |
Manifestation eines Allels im heterozygoten Zustand. Das dominante unterdrückt das rezessive Allel (vgl Rezessivität).
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| Dormanz (Ruhephase, dormancy) |
Ausgedehnte Periode der Inaktivität oder stark reduzierten Aktivität, zum Beispiel Übersommerung und Winterschlaf. |
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| dorsal |
auf der Rückenseite oder der Seite, wo die Wirbelsäule des Körpers liegt |
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| Dosiskompensation |
Ausgleich der Aktivität von Genen auf den Geschlechtschromosomen. so dass deren Produktmenge in beiden Geschlechtern gleich ist. Dies kann je nach Organismus auf unterschiedliche Art geschehen.
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| Dotter |
Baumaterial und Energieträger, die in der Eizelle gespeichert sind, überwiegend aus Phosphoproteinen und Phospholipiden bestehend, die in Membranen (Vesikel) eingeschlossen sind |
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| Dottersack |
Bei Fischen, Reptilien und Vögeln vorkommendes, extraembryonales, häutiges Gebilde, das von der Keimscheibe unterhalb des sich bildenden Embryo auswächst und das dotterhaltige Rest-Ei umschließt. Im Dotter-armen Säugerkeim noch in reduzierter Form vorkommend |
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| Down-Syndrom |
Trisomie 21 (Aneuploidie des menschlichen Chromosoms 21). Häufigkeit etwa 1:600 lebendgeborenen Kinder. Entsteht durch Non-disjunction. In etwa 5% der Fälle stammt das überzählige Chromosom vom Vater.
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| Drift, genetische |
Zufällige Fluktuation der Allelfrequenzen. Durch genetische Drift können vorallem in kleinen Populationen gewisse Allele verschwinden.
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| Drosophila |
. melanogaster (Tau- oder Fruchtfliege). Weit verbreitetes Untersuchungsobjekt für genetische Studien. Aus verschiedenen Gründen für cyto-, formal- und molekulargenetische Experimente sehr geeignet.
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| Duodenum |
der erste Dünndarmabschnitt |
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| Duplikation |
Verdoppelung eines Chromosomenabschnittes (vgl. Deletion)
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| Dystrophin |
Ein in äusserst geringen Mengen vorkommendes Muskelprotein. Dieses ist bei Patienten mit Muskeldystrophie defekt.
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| ec-, ecto- |
(griech. Vorsilbe) heraus, außen |
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| Ecdysis |
Häutung bei Arthropoden, Abstreifen der Cuticula |
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| Ecdyson, Ecdysteron |
die Häutung vorbereitende Steroidhormone bei Insekten und anderen Arthropoden |
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| Ectoderm |
die äußerste der drei embryonalen Keimblätter |
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| efferent |
etwas aus-, etwas heraus- oder von etwas wegleiten |
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| Einwanderung (Immigration) |
Zuwandern von Organismen in eine Population. |
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| Ektoderm |
Äusseres Keimblatt, aus dem u.a. die Epidermis und Nervengewebe entstehen. |
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| Ektoparasit |
Parasit, der auf der Oberfläche seines Wirtes lebt. |
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| Elasmobranch |
ein Fisch mit Kiemensepten; Knorpelfische, z. B. Hai |
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| Embryoblast |
der innere Teil der Blastocyste der Säugetiere, aus dem der Embryo gebildet wird |
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| embryonale Stammzellen |
teilungsfähige, multipotente Zellen aus der inneren Zellmasse der Säugerblastocyste |
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| Emigration |
Abwandern von Individuen aus einer Population oder aus einem Gebiet in ein anderes.
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| endemisch |
Bezeichnung für Organismen, die ihren Lebensraum in einem begrenzten Gebiet haben, oder für das dauerhafte Auftreten einer Krankheit auf niedrigem Niveau. Eine Art, die auf ein bestimmtes Gebiet oder einen bestimmten Ort begrenzt ist. |
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| Endoderm |
siehe Entoderm |
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| endogener Rhythmus |
Stoffwechsel- oder Verhaltensrhythmus, der im Organismus seinen Ursprung hat und auch bei konstant gehaltenen äußeren Bedingungen beibehalten wird. |
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| endokrin |
in den Blutkreislauf sezernierend |
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| Endometrium |
das weiche, drüsenreiche Gewebe, das den Uterus auskleidet |
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| Endonuclease |
Wirkt einzel- oder doppelstrangspezifisch und und spaltet DNA (DNasen) oder RNA (RNasen) kettenintern (vgl. Restriktionsenzyme, Exonuklease). |
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| endotherm |
wird ein Tier genannt, das eine hohe Körpertemperatur durch Stoffwechselwärme und eine Kontrolle des Wärmeverlustes aufrechterhält |
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| Entoderm |
Inneres Keimblatt, aus dem u.a. Teile des Magen-Darmkanals hervorgehen. Das innerste der drei embryonalen Keimblätter
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| Ephemere |
Organismen mit einem kurzen Lebenszyklus, insbesondere Pflanzen, die innerhalb einer kurzen Periode des Jahres keimen, wachsen, neue Samen produzieren und danach absterben. |
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| Epiblast |
obere Zellschicht auf einer Keimscheibe, z. B. des Vogel- oder des Mauskeims |
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| Epibolie |
Ausdehnung einer äußeren Zellschicht über das Restei oder über Zellschichten hinweg, die dadurch ins Innere des Keims geraten. Wird beobachtet während der Gastrulation der Amphibien und in der Fischentwicklung |
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| epicerk |
wird eine Schwanzflosse genannt, bei der sich die Wirbelsäule in den größeren dorsalen Lappen fortsetzt |
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| Epidemie |
Ausbruch einer Krankheit, wobei eine große Zahl und/oder ein hoher Anteil der Individuen einer Population gleichzeitig befallen wird. |
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| Epidemiologie |
Studium des Auftretens von Infektionskrankheiten, ihrer Ursprünge und ihres Ausbreitungsmusters in einer Population. |
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| Epidermis |
Das die Oberfläche von Pflanzen, Tiere begrenzende Epithel. Bei Wirbeltieren als Oberhaut oft mehrschichtig.
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| Epididymis |
der aufgewundene Teil des Samenleiters, der neben dem Hoden liegt; Nebenhoden |
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| Epigenese |
Bildung, Herausformung aus einfacheren materiellen Vorstufen; auf einfachen Ausgangsstrukturen aufbauende Entwicklung (Griech.: epi = auf; genesis -Entstehung, Erzeugung) |
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| Epiglottis |
der klappenähnliche Verschluss der Glottis |
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| Episom |
Plasmide, welche ins Wirtsgenom integriert sind. |
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| Epistase |
Wechselwirkung zwischen Genen, die zur Unterdrückung der phänotypischen Wirkung eines nichtallelischen Gens führt. (vgl Peristase)
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| Epithel |
eine Zellschicht, die eine Oberfläche bedeckt oder einen Hohlraum auskleidet und auf einer Basalmembran ruht |
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| Erbgang, autosomal |
Erbgang mit auf den Autosomen liegenden Genen. |
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| Erbgang, dihybrid |
Erbgang mit zwei verschiedenen Genen.
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| Erbgang, monohydrid |
Erbgang mit einem einzigen Gen.
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| Erbgang, X-chromosomal |
Erbgang mit auf den Geschlechtschromosomen liegenden Genen.
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| erbliche Variabilität |
Auf den Auswirkungen genetischer Faktoren beruhender Anteil der Variation eines Merkmals. |
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| erntbare Biomasse (standing crop) |
Biomasse lebender Organismen einer Flächeneinheit zu einem bestimmten Zeitpunkt |
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| Ersatzknochen |
Knochen, der einen Knorpel ersetzt |
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| Erythrocyt |
rotes Blutkörperchen |
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| ES-Zellen |
embryonale Stammzellen, in Zellkultur gezüchtete zellen, die der inneren Zellmasse (Embryoblast) der Säugerblastocyste entstammen |
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| Escherichia coli |
Für Genetiker der wichtigste Vertreter der Bakterien.
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| Euchromatin |
Normal anfärbendes Chromatin (vgl Heterochromatin).
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| Eukaryonten |
Ein- oder mehrzellige Organismen, die im Gegensatz zu Prokaryonten einen echten Zellkern (mit Doppelmembran-Kernhülle) sowie eine Reihe charakteristischer Differenzierungen des Cytoplasma besitzen. Eukaryonten sind sind Protozoa, Algen, Pilze, Pflanzen, Tiere.
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| euphotische Zone |
Oberflächenzone eines Sees oder eines Meeres, in der die Nettoprimärproduktion erfolgt. |
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| euryapsid |
mit einem Schläfenfenster in der Temporalregion des Schädels, das unten durch das Postorbitale und das Squamosum begrenzt ist |
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| Eutrophierung |
Anreicherung eines Gewässers mit pflanzlichen Nährstoffen, was in der Regel zu einer von Phytoplankton dominierten Lebensgemeinschaft führt. |
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| Evapotranspiration |
Wasserverlust von Boden und Vegetation an die Atmosphäre. Die potentielle Evapotranspiration kann man anhand von physikalischen Charakteristika der Umwelt wie der einfallenden Strahlung, der Windgeschwindigkeit und der Temperatur berechnen. Die tatsächliche Evapotranspiration wird häufig geringer sein als die potentielle, was von der Verfügbarkeit von Wasser (durch Niederschläge oder im Boden gespeichertes Wasser) abhängt. |
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| Evolution |
Stammesgeschichtliche Entwicklung von der Entstehung der ersten Lebewesen bis zu den heutigen Arten. (vgl Darwin, Lamarck) |
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| exogen |
Von außerhalb eines Organismus stammend. |
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| exokrin |
wird eine Drüse genannt, die sich in einen Gang entleert |
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| Exon |
Proteinkodierende Teilsequenz eines Genes (vgl. Intron).
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| Exonuklease |
Wirkt einzel- oder doppelstrangspezifisch und und spaltet DNA (DNase) oder RNA (RNase) von einem Ende her (vgl. Endonuklease). |
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| exponentielles Wachstum |
Größenwachstum einer Population (oder anderen Einheit), bei der die Wachstumsrate mit steigender Populationsgröße gemäß einer Exponentialfunktion verlaufend zunimmt. |
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| Expression (eines Gens) |
wörtlich: Zum-Ausdruck-bringen (einer genetischen Information): Gemeint ist die Synthese eines Proteins, dirigiert durch die Basensequenz eines Gens |
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| Expressivität |
Manifestationsstärke eines bestimmten Genotyps (vgl. Penetranz).
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| Extraembryonale Hüllen |
Vier Hüllen (Dottersack, Amnion, Chorion, Allantois), die den sich entwickelden Embryo der Reptilien, Vögel und Säuger schützen und versorgen. |
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| extraembryonale Membranen/Organe |
häutige Strukturen oder Organe, wie z.B. Amnion oder die Plazenta, die zwar auf die befruchtete Eizelle zurückgehen, aber nicht Teil des eigentlichen Embryos sind |
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| extrinsische Faktoren |
Wörtlich von außen einwirkende Faktoren. In der Ökologie sind physikalische und chemische Charakteristika der Umwelt und anderer Organismen alles extrinsische Faktoren, die auf einen Organismus einwirken. |
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| facial |
auf das Gesicht bezogen |
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| Fang pro Aufwandseinheit (catch per unit effort - |
Gewöhnlich auf das Abernten einer natürlichen Ressource angewendet (zum Beispiel Meeresfische); Gesamtfang (Zahl oder Biomasse) geteilt durch den gesamten Aufwand für den Fang (zum Beispiel ein Produkt der Gesamtzahl und Größe der eingesetzten Schiffe und der Zahl der Tage, an denen sie auf Fang waren). |
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| Farbenblindheit |
Rot-grün-Farbsichtigkeit ist X-chromosomal. Farbenblindheit ist daher bei Männern (hemizygot) sehr viel häufiger als bei Frauen.
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| faunivor |
sich hauptsächlich von tierischer Nahrung ernährend |
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| Fekundität (Fruchtbarkeit) |
Zahl der Eier, Samen oder ganz allgemein Nachkommen im ersten Stadium des Lebenszyklus, die ein Individuum produziert. |
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| Fekunditätstafel |
Tabelle, welche die Reproduktionsleistung von Individuen unterschiedlichen Alters im Laufe ihres Lebens in einer Population zeigt. |
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| Fetus, Foetus |
noch heranwachsender, aber weitgehend fertig entwickelter Embryo des Menschen/Säugers, beim Menschen ab der 10. Schwangerschaftswoche |
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| Fibronektin |
Hochmolekulares Glycoprotein, entweder in fibrillärer unlöslicher Form Bestandteil der Extrazellulären Matrix (ECM) oder löslich im Plasma. |
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| Filtrierer |
Aquatische Tiere, die kleine Partikel organischen Materials aus dem über ihnen fließenden Wasser filtern. |
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| Fitness |
Genetische Eignung eines Individuums. Mass für den Beitrag den das Individuum zum Genbestand der nächsten Generation leistet.
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| Follikel |
zellige Umhüllung einer heranwachsenden Eizelle (Oocyte) |
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| Formalgenetik |
Zusammenfassender Begriff für grundlegende biologische Methoden, mit deren Hilfe Gene identifiziert, lokalisiert und charakterisiert werden können.
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| Fortpflanzung |
Erzeugung von Nachkommen (asexuelle F. oder sexuelle F.). Siehe Reproduktion.
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| Fovea |
eine Grube in der Retina, Ort des schärfsten Sehens |
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| Fremdzucht (outbreeding) |
Verpaarung von genetisch verschiedenen Organismen. |
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| Fruchtbarkeit |
Siehe Fekundität. |
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| Furchung |
Serie rasch nacheinander ablaufender Zellteilungen, durch welche die Eizelle in immer kleiner werdende Tochterzellen zerlegt wird. Die ersten, noch ziemlich großen Tochterzellen heißen Blastomeren |
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| Furchung |
die Zellteilungen, welche die Zygote in eine Blastula umwandeln |
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| Gamet (Haploide) |
Fortpflanzungszelle, die sich bei der Befruchtung mit einer anderen zu einer Zygote vereinigt, aus der dann ein neues Individuum (der Genet) entsteht. Ei oder Spermium. |
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| Gameten |
Keimzellen, d. h. Eizellen oder Spermien |
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| Gametogenese |
Entwicklung der Gameten von der Urkeimzelle bis zum Spermium bzw. der Oocyte.
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| Gangart |
eine regelmäßige, wiederholte Art und Bewegungsabfolge der Füße beim Gehen oder Rennen
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| Ganglion |
eine Ansammlung von Nervenzellkörpern, vorallem, wenn sie außerhalb des Zentralnervensystems liegt |
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| Gastrula |
Keim während der Gastrulation bis zu ihrem Abschluss. Der frühe Embryo, der aus zwei und potentiell drei Blastem-Zellschichten besteht |
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| Gastrulation |
Vorgang, durch den Zellen ins Innere eines Keims gelangen, um dort die Bildung innerer Organe zu ermöglichen. Von griech. gaster = Magen; es werden jedoch nicht nur entodermale (siehe Entoderm), sondern auch mesodermale (siehe Mesoderm) Gewebe gebildet |
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| Gebärmutter |
Uterus; von einer starken Wand gebildeter Hohlraum im Leib der Mutter, in dem das Kind heranwächst |
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| gekoppelte Oszillationen |
Miteinander in Zusammenhang stehende Abundanzschwankungen zweier Arten, allgemein ausgedrückt eines "Räubers" und einer "Beute", wobei eine geringe Abundanz der Beute zu geringer Abundanz des Räubers führt, wodurch wiederum die Beute und in der Folge auch der Räuber häufig werden, was wiederum eine geringe Beutehäufigkeit nach sich zieht und so weiter. |
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| Gen |
Erbanlage, Erbfaktor. Kleinste Funktionseinheit des Genoms, bestehend aus DNA-Abschnitten, die die Information für die Synthese einzelner Polypeptidketten enthalten.
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| Genbalance |
Die Expressionsrate aller Gene eines Genoms ist entsprechend den Erfordernissen des Zellstoffwechsels abgestimmt. Diese Genbalance wird gestört, wenn die Gendosis für eine grössere Anzahl von Genen verändert wird (grössere Duplikationen oder Deletionen und vorallem bei Aneuploidien). |
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| Gendrift, genetische Zufallsdrift |
Genetische Veränderung von Populationen, die auf Zufallsprozessen beruhen; Gendrift wirkt sich besonders in sehr kleinen Populationen aus. |
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| Genduplikation |
Durch eine Duplikation ist ein vollständiges Gen verdoppelt worden. Der betreffende Organismus hat nun also zunächst zwei identische Gene. Diese können beide aktiv sein und so z.B. eine wichtige Funktion absichern (Redundanz). Mit der Zeit werden sich die Sequenzen der beiden Gene durch Mutationen zunehmend voneinander unterscheiden. Es kann zu neuen Funktionen kommen (Evolution) oder eines der Gene verliert die Funktion (Pseudogene). |
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| Generationsdauer (generation length -T) |
Die durchschnittliche Länge der Zeitspanne zwischen der Geburt eines Elternteils und der Geburt seiner Nachkommen (die "Generationszeit der Kohorte"): Wenn die Nachkommen noch während der Lebenszeit ihrer Eltern selbst wieder Nachkommen produzieren, ist der über viele Generationen berechnete Durchschnitt geringer als die Generationsdauer der Kohorte. |
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| generativ |
die Fortpflanzung betreffend; z. B. generative Zellen = der Fortpflanzung dienende Zellen. Gegenstück zu somatisch |
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| genetische Drift |
Zufällige Veränderungen der Genfrequenz innerhalb einer Population, denen in kleinen Populationen die größte Bedeutung zukommt. |
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| Genfluß |
Folge der Fremdbefruchtung zwischen Vertretern einer Art innerhalb von Populationen oder über die Grenzen von Population hinweg, was zur Ausbreitung der Gene in und zwischen den Populationen führt. |
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| Genom |
Gesamtheit der genetischen Information einer Zelle. Der Begriff 'Genom' wird manchmal auch nur für die genetische Information im Zellkern gebraucht (ohne mitochondriale Gene). |
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| Genotyp |
Gesamtheit der Erbanlagen eines Organismus (vgl Phänotyp). In der Praxis wird der Begriff 'Genotyp' oft im Zusammenhang mit einem oder einigen wenigen Genen verwendet.
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| Genpool |
Gesamtheit der Gene in einer Population zu einer bestimmten Zeit. |
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| Gentechnik |
Jeder künstliche Eingriff in die genetische Struktur eines Organismus (mit Ausnahme einfacher künstlicher Selektion), der zu Veränderungen führt, die im Normalfall in der Natur nicht auftreten würden, etwa die Übertragung eines Gens von einer Art auf eine andere. |
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| Gentherapie |
Therapieform, die versucht, durch Gentransfer normale Gene in den Körper oder in betroffene Organe von an genetisch bedingten Krankheiten leidenden Patienten zu bringen. Für den Transfer werden oft Adeno- oder Retroviren zu Hilfe genommen. Es wird unterschieden zwischen somatischer Gentherapie (Behandlung von somatischen Geweben) und der Keimbahntherapie. Während klinische Versuche mit somatischer Gentherapie schon heute unternommen werden, gilt die menschliche Keimbahn als unantastbar. |
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| Gentransfer |
Übertragung von Genen. Vertikaler Gentransfer: von Generation zu Generation. Horizontaler Gentransfer: von einer Art auf die andere.
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| Genus |
Gattung; erster Terminus in einem Binomen. |
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| Geschlechtsbestimmung |
Die Festlegung des Geschlechts kann je nach Organismus genetisch bedingt (genotypische Geschlechtsbestimmung) oder aber von Umwelteinflüssen abhängig sein (phänotypische Geschlechtsbestimmung). Bei der genetischen Geschlechtsbestimmung spielen Geschlechtschromosomen meist eine wichtige Rolle.
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| Geschlechtschromosomen |
Im Gegensatz zu den meisten regulären Chromosomenpaaren ist ein Paar nur in einem Geschlecht homomorph, im anderen hingegen heteromorph. Man bezeichnet die Chromosomen mit dieser geschlechtsspezifischen Abweichung als Geschlechtschromosomen und grenzt sie von den Autosomen ab. |
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| Geweih |
der knöcherne, regeImäßig abgeworfene Auswuchs am Kopf der Hirschartigen |
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| globale Erwärmung |
Vorausgesagte Erwärmung der Erde infolge der zunehmenden Konzentrationen von Gasen wie Kohlendioxid, Methan, Stickstoffoxid und Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKWs) in der Atmosphäre. |
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| Glomerulum |
Knäuel von Kapillaren innerhalb der Nierenkapsel; verschiedene Aggregate von Nervenfasern |
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| glossal |
auf die Zunge bezogen |
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| glossopharyngeus |
(N.) der neunte Hirnnerv, bzw. der mit ihm assoziierte Kern im Zentralnervensystem |
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| Glottis |
die Qffnung des Pharynx in den Kehlkopf |
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| Gnathostomata |
alle Vertebraten mit Kiefern |
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| Gonade |
Geschlechtsdrüse; Organe von Tieren, welche die Gameten (Keimzellen) produzieren.Ovar oder Hoden
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| Gonopodium |
Kopulationsorgan an der Analflosse mancher männlicher Teleosteer |
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| Gruppenselektion |
Evolutionsprozeß, der vermutlich über die unterschiedliche Nachkommenzahl von Gruppen statt von Individuen wirkt. |
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| Gynander |
Organismus, der mosaikartig aus männlichen und weiblichen Zellen zusammengesetzt ist.
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| Habitat |
Ort, an dem ein Mikroorganismus, eine Pflanze oder ein Tier lebt. |
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| Habitatdiversität |
Das Spektrum an Habitaten in einer Region. |
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| Habitus |
Der charakteristische Bau einer Pflanze oder eines Tieres. |
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| Halophyt |
Pflanze, die sehr hohe Salzkonzentrationen im Boden toleriert. |
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| Hangeln |
Klettern durch Armschwingen |
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| haploid |
mit nur einem einfachen Chromosomensatz ausgestattet, im Unterschied zu diploid, wo zwei Chromosomensätze vorliegen |
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| Haploidie |
Auftreten von nur einem Chromosomensatz ('1n' oder 'n') in den Zellkernen (vgl. Diploidie).
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| Hardy-Weinberg-Regel |
Besagt, dass sich die Allelfrequenzen in einer Population von Generation zu Generation nicht verändern, falls bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
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| Hartlaubzone |
z.B. Chaparral oder Macchie Vegetationstyp; ein Dickicht aus kleinwüchsigen, immergrünen Eichen und anderem dichten Gestrüpp. |
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| Hautknochen |
oder Bindegewebsknochen, der direkt im Integument verknöchert, ohne Knorpel zu ersetzen |
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| Hemibranchie |
ein Kiemenbogen, der nur an einer Oberfläche respiratorische Filamente trägt |
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| Hemipenes |
paarige männliche Kopulationsorgane der Lepidosaurier |
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| Hemizygotie |
Nur ein Allel statt zwei Allele tragend. Alle Gene auf den Geschlechtschromosomen des heterogametischen Geschlechts liegen hemizygot vor (Gene auf den X- und Y-Chromosomen von Männern). Vgl. Homozygotie, Heterozygotie.
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| Hensen-Knoten |
Verdickung am vorderen Ende der Primitivrinne auf der Keimscheibe des Vogeleies. Entspricht der oberen Urmundlippe (Spemann-Organisator) der Amphibiengastrula |
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| hepatisch |
auf die Leber bezogen |
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| herbivor |
sich von Blättern und Pflanzenstängeln
ernährend |
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| Herbivorie |
Konsumption lebenden Pflanzenmaterials. |
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| Heritabilität |
Erblichkeit. Die Frage, wie stark gewisse Merkmale von Genen oder von der Umwelt beeinflusst sind ('nature or nurture'), ist nur in wenigen Fällen klar beantwortbar. In der menschlichen Genetik spielt dabei die Zwillingsforschung eine wichtige Rolle. Der Anteil der Varianz zwischen Individuen in einem Merkmal, der genotypischen Unterschieden zuzurechnen ist.
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| Hermaphrodit |
Zwitter; ein Individuum das sowohl weibliche wie auch männliche funktionelle Keimdrüsen und Geschlechtsorgane besitzt.
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| heterocerk |
wird eine Schwanzflosse genannt, bei
der sich die Wirbelsäule in den größeren Lappen ausdehnt
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| Heterochromatin |
Kondensierter Zustand von Chromatin in Perioden des Zellzyklus, in denen Chromatin normalerweise dekondensiert ist. Ist mit basischem Farbstoff intensiv anfärbbar. Man unterscheidet zwischen konstitutivem und fakultativen Heterochromatin. Konstitutives Heterochromatin ist gekennzeichnet durch seinen hohen Anteil an repetitiven (also nicht-codierenden) Sequenzen, in die wenige Gen-Loci eingebettet sind. Fakultatives Heterochromatin ist ein sichtbarer Hinweis auf die Regulation der Aktivität ganzer Gengruppen. Dabei werden meist grössere Anteile des Euchromatins, ganze Chromosomen oder sogar vollständige Chromosomengruppen durch dichtere Verpackung inaktiviert. Diese Kondensation betrifft dabei immer nur einen von zwei homologen Partnern (z.B. X-Chromosom weiblicher Säuger, Barr-Körperchen). Fakultatives Heterochromatin ist demnach ein Zustand des Euchromatins. |
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| Heterochronie |
unterschiedliche relative Zeitdauer einzelner Entwicklungsschritte bei verschiedenen Organismen, Änderung der Zeitprogramme in der Evolution |
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| heterocoel |
wird ein Wirbelzentrum mit sattelförmigen Enden genannt, wie z. B. bei Vögeln |
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| heterodont |
mit verschiedenen Zahntypen |
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| Heterotrophe |
Organismen, die energiereiche organische Moleküle benötigen (Tiere, Pilze und die meisten Bakterien). |
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| Heterozygote |
Organismen, die unterschiedliche Allele an den entsprechenden Stellen homologer Chromosomen tragen. |
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| Heterozygotie |
Genetischer Zustand eines diploiden Organismus bezüglich eines Gens mit zwei verschiedenen Allelen. Vgl. Homozygotie, Hemizygotie.
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| Histon |
Klasse basischer Proteine mit ungewöhnlich hohem Anteil von Arginin und Lysin. Kommen zusammen mit DNA in Nucleosomen vor.
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| Hoden |
die männliche Gonade |
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| holoblastisch |
wird eine totale Furchung genannt,
d. h. die Furchung teilt das gesamte Ei |
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| Holobranchie |
ein Kiemenbogen, der sowohl an
den anterioren als auch den posterioren oberflächen respiratorische Filamente trägt
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| Holonephros |
eine hypothetische ursprüngliche
Niere, die sich aus dem gesamten Nephrotom
entwickelt |
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| Homeobox |
hochkonservierte Basensequenz in entwicklungssteuernden Genen vieler Organismen, die ein DNA-Bindungsmotiv codiert |
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| homocerk |
wird eine Schwanzflosse genannt, deren dorsale und ventrale Loben ungefahr
gleich groß sind und sich über die Wirbelsäule hinaus ausdehnen |
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| homodont |
mit nur einem funktionellen Zahntyp |
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| homoeotherm |
wird ein Tier genannt, das eine
beinahe konstante Körpertemperatur aufrechterhält |
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| Homoiotherme |
Organismen, die eine nahezu konstante Körpertemperatur aufrechterhalten, welche in der Regel über der Umgebungstemperatur liegt. |
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| homologe Chromosomen |
Einander entsprechende mütterliche und väterliche Chromosomen eines diploiden Organismus. Homologe Chromosomen paaren in der Meiose und tauschen durch 'Crossing-over' Chromosomenstücke aus (Rekombination).
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| homologe Gene |
Gene, die in der Sequenz ihrer Basenpaare eine hohe Übereinstimmung aufweisen und mutmaßlich aus einer Ursequenz (oder Ur-Exons) hervorgegangen sind. Diese war, wie gefolgert wird, in einem Vorfahren vorhanden, von dem die verschiedenen Träger homologer Gene abstammen. Homologe Gene werden in orthologe und paraloge Gene unterteilt (siehe orthologe Gene, paraloge Gene) |
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| homologe Organe |
gleichartige oder auch im Laufe der Evolution verschieden gewordene Organe, die mutmaßlich in der Geschichte des Lebens aus einer gemeinsamen morphologischen Urstruktur hervorgegangen sind |
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| homologe Strukturen |
Strukturelle Ähnlichkeiten, die vermutlich auf eine gemeinsame Abstammung
zurückgehen, zum Beispiel der Flügel eines Vogels und die Vorderextremität eines Säugetiers. |
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| Homologie, homologe |
Homologe Merkmale sind Merkmale, die verändert oder
unverändert aus einem Merkmal der ihren Trägem gemeinsamen Stammart
hervorgegangen sind. |
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| Homozygote |
Organismen, die an den entsprechenden Stellen auf homologen Chromosomen identische Allele tragen. |
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| Homozygotie |
Genetischer Zustand eines diploiden Organismus bezüglich eines Gens mit zwei gleichen Allelen. Vgl. Heterozygotie, Hemizygotie.
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| Homöobox |
besonderer Abschnitt (Teilsequenz) verschiedener entwicklungssteuernder Gene, der für die Homöodomäne des Proteins (Transkriptionsfaktor) codiert (-> Homeobox) |
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| Homöodomäne |
Teilbereich eines als Transkriptionsfaktor fungierenden Proteins, der die Bindung des Faktors an die DNA vermittelt |
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| homöotische Gene |
Gene, deren Produkte die besondere Qualität und Identität einer Zellgruppe oder eines Körperbereichs bestimmen. Die Mutation solcher Gene kann zum Austausch eines KÖrperteils durch ein falsches Teil führen (z. B. bei der Fliege Austausch eines Beins gegen einen Flügel). |
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| homöotische Transformation |
Umwandlung einer Struktur in eine Struktur, die anderswo am rechten Platz wäre;
z. B. Umwandlung einer Antenne in ein Bein bei einem Insekt. Die Transformation kann Folge einer Mutation, aber auch eines experimentellen Eingriffs (z. B. Behandlung mit Chemikalien) sein |
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| horizontal |
wird eine Ebene genannt, die den
Körper in dorsale und ventrale Teile unterteilt |
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| Hormon |
eine chemische Substanz, die in einem
Körperteil freigesetzt, über das Kreislaufsystem transportiert wird und an einem anderen
Körperteil eine Reaktion hervorruft |
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| Hornschild |
eine große, flache, hornige Platte,
Körperbedeckung von Reptilien |
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| hot spots |
Besonders mutationsanfällige Stellen in der DNA.
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| Hox-Gen |
ein homeotisches Gen; ein regulatorisches Gen, das so fundamentale
Entwicklungsvorgänge wie die Etablierung von Polarität, Segmentierung und der Extremitäten kontrolliert |
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| Hox-Gene |
Familie von Genen mit einer Homöobox |
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| HUGO |
Human Genome Organization, gegründet 1988 in Montreal. Koordiniert weltweit das 'Gemonprojekt Mensch' (human genome project), welches die vollständige Sequenzierung des menschlichen Genoms (schätzungsweise 50'000-100'000 Gene) zum Ziel hat. Das Projekt soll bis zum Jahr 2005 abgeschlossen sein.
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| Huntington-Chorea |
Genetisch bedingte, degenerative Erkrankung des Zentralnervensystems. Häufigkeit 1:45'000. Unterschiedliche Expressivität, vollständige Penetranz. Bei etwa 80% der Träger des defekten Gens sind Symptome der Erkrankung erst im Alter von 50 Jahren feststellbar.
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| Hybridisierung |
(a) in der Molekularbiologie die Vereinigung zweier einsträngiger, komplementärer Nucleinsäuremoleküle zum Doppelstrang; (b) in der Züchtung die Kreuzung zweier Organismen, Hybridenbildung |
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| Hyoidbogen |
der zweite Visceralbogen |
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| Hyomandibulare |
das dorsale und hauptsächliche
Segment des Hyoidbogens |
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| Hüpfen |
eine bipede, hopsende Gangart, bei der
die Hinterbeine im Gleichtakt benutzt werden,
z. B. beim Känguru |
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| hypo- |
(griech. Vorsilbe} darunter, unterhalb, unter, jenseits |
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| hypocerk |
wird eine Schwanzflosse genannt, bei
der sich die Wirbelsäule in den größeren
ventralen Lobus fortsetzt |
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| hypoglossus (N.) |
der zwölfte Hirnnerv, bzw. der
mit ihm assoziierte Kern im Zentralnervensystem |
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| Hypophyse |
eine endokrine Drüse unterhalb des
Hypothalamus, besteht aus Neuro- und Adenohypophyse |
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| hypsodont |
werden Backenzähne mit hohen Kronen genannt, wie z. B. bei
Huftieren und manchen Nagetieren |
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| Hämalbogen |
der Teil bestimmter Caudalwirbel,
der die Schwanzgefäße umschließt |
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| Hämatopoiese |
Bildung der Blutzellen aus Stammzellen |
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| Hämophilie |
Verminderte Blutgerinnungsfähigkeit. Diese ist auf die Mutation eines X-chromosomalen Gens für einen Blutgerinnungsfaktor zurück zu führen. Kommt fast ausschliesslich im männlichen Geschlecht vor (hemizygot), Frauen können aber Konduktorinnen (Überträgerinnen) sein.
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| Hämopoese |
Produktion von Blutzellen |
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| Imaginalscheiben |
epitheliale Zellenpakete, aus denen im Zuge der Metamorphose die Cuticula-bedeckten Körperteile eines Insekts entstehen. Diese Zellenpakete sind in der Fliegenlarve ins KÖrperinnere verlagert und kommen erst beim Abbau der larvalen Gewebe an die Oberfläche |
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| Imago |
aus der Puppenhülle geschlüpftes adultes Insekt |
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| Immigration |
Siehe Einwanderung. |
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| Immunreaktion |
Abwehrreaktion eines Tieres, bei der gegen eindringende Mikroorganismen oder Parasiten, transplantierte Gewebe und viele andere Substanzen, die vom Körper als fremd erkannt werden, spezifische Antikörper (nur bei Wirbeltieren) und/oder cytotoxische Zellen gebildet werden. |
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| Incertae sedis |
von ungeklärter taxonomischer Position. |
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| Induktion |
Auslösung eines Entwicklungsvorgangs durch einen benachbarten Bezirk, der Induktionssubstanzen freisetzt. Auslösung morphogenetischer Vorgänge in Embryonen oder Larven, in der Regel durch chemische Signale |
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| Infra- |
(lat. Vorsilbe) unterhalb, unter |
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| Inkubationszeit |
Zeitraum der Embryonalentwicklung im Ei vor dem Schlüpfen. In der Epidemiologie
die Zeit zwischen Infektion und Auftreten der Symptome einer Krankheit. |
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| Inokulation |
Einbringen eines Krankheitserregers oder Impfstoffs durch eine absichtlich herbeigeführte Wunde. |
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| insectivor |
sich von Insekten oder ähnlicher Nahrung ernährend |
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| Insertion |
Einfügung von einzelnen Nucleotiden als Folge von Replikationsfehlern. Führt zu Leserasterverschiebungen.
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| Insulin |
ein Hormon des Pankreas |
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| Intersex |
Sexuelle Zwischenform, die weder männlich noch weiblich ist.
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| interspezifische Konkurrenz |
Konkurrenz zwischen Individuen verschiedener Arten. |
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| intraspezifische Konkurrenz |
Konkurrenz zwischen Individuen der gleichen Art. |
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| Intron |
Bereich eines Gens zwischen zwei Exons. Wird beim Prozessieren (Spleissen) herausgeschnitten und demzufolge nicht in eine Proteinsequenz übersetzt. (siehe Spacer)
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| Invagination |
Verformung eines epithelialen Zellverbandes, die ein ins Keimesinnere eindringendes becher-, blasen- oder rohrförmiges Gebilde entstehen lässt. Ist Teil der Urdarmbildung (Gastrulation) beim Seeigel-, Insekten- und Amphibienkeim |
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| Inversion |
Umkehrung der Genreihenfolge in einem Chromosomenabschnitt. Pericentrische Inversion: das Centromer übergreifend, paracentrische Inversion: das Centromer nicht übergreifend. Heterozygote Inversionen führen bei polytänen Chromosomen zu charakteristischen cytologischen Bildern.
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| Involution |
Rollbewegung eines Zellverbandes um eine (imaginäre) Kante ins Keimesinnere hinein. Kann Teilvorgang einer Invagination sein |
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| Inzest-Tabu |
Inzucht-Ehen sind in vielen Kulturen mit einer sozial Ächtung behaftet. Die Ursache dürfte darin zu suchen sein, dass mit dem Grad der Verwandtschaft die Wahrscheinlichkeit dafür ansteigt, dass zwei Personen für die gleichen (mit einem rezessiven Leiden verbundenen) Gene heterozygot sind. Das Risiko für homozygote Nachkommen ist hoch (Wahrscheinlichkeit: 0.25). Das Inzest-Tabu bestand nicht zu allen Zeiten und für alle Gesellschaftsschichten (Geschwisterehen bei den ägyptischen Pharaonen, Verwandtenehen beim europäischen Hochadel, etc).
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| Inzuchtdepression (inbreeding depression) |
Vitalitätsverlust von Nachkommen nah verwandter Individuen; er beruht auf der Expression nachteiliger Gene im homozygoten Zustand und einem generell niedrigen Level von Heterozygotie. |
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| Isolationsmechanismus(men) |
Mechanismen und Faktoren, die eine erfolgreiche
Kreuzung verhindem. |
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| Isometrisches Wachstum |
Die Wachstumsrate eines Organs oder eines
Körperteils unterscheidet sich nicht von der des Gesamtkörpers. |
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| Isotherme |
Eine Linie auf einer Karte, die Orte mit der gleichen Durchschnittstemperatur miteinander verbindet. |
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| isotonisch |
Den gleichen osmotischen Druck aufweisend. |
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| Isotope |
Atome des gleichen Elements mit denselben chemischen Eigenschaften, aber einer anderen Masse und unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften, die von ihrer Masse abhängen. |
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| jugularis |
auf die Kehle oder den Hals bezogen |
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| Juvenilhormon |
Hormon der Insekten aus den Corpora allata, welches die Weiterentwicklung der Larve zur Imago bremst |
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| Kapazitation |
Endreifung des Spermiums zur Befruchtungsfähigkeit |
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| Kapillare |
ein mikroskopisch kleines Blutgefäß,
durch dessen Wand Diffusion stattfindet |
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| Kardinalvenen |
ursprüngliches Venensystem, das
Blut aus dem Kopf, der dorsalen Körperwand
und den Nieren ableitet |
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| Karyogramm |
Photografische oder digitale Abbildungen von Chromosomen werden nach Grösse und Typ sortiert dargestellt. Karyogramme erlauben die Diagnose von Aneuploidien, aber auch von grösseren Deletionen und Duplikationen.
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| Karyotyp |
Chromosomenkonstitution einer Zelle
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| Katabolismus |
Abbau komplexer organischer Moleküle in einfachere Formen unter Freisetzung von Energie durch lebende Organismen. |
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| kavernös |
mit inneren Hohlräumen, wie z. B. das
erektile Gewebe des Penis |
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| Kehlkopf |
die knorpelige Konstruktion am anterioren Ende der Trachea |
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| Keim |
in der Entwicklungsbiologie der Tiere und des Menschen ein früher Embryo, beginnend mit der befruchteten Eizelle (ohne definiertes Schlussstadium) |
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| Keimbahn |
Zell-Linien, die ausschliesslich Keimzellen produzieren (im Gegensatz dazu: Soma).
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| Keimbläschen |
traditionelle Bezeichnung des voluminösen Kerns einer Oocyte |
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| Keimblätter |
Zellschichten des Embryos die während der späten Blastula und frühen Gastrula erkennbar werden (Ekto-, Meso- und Entoderm).
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| Keimplasma |
Spezielles Plasma im Keim mancher Tiere, besonders der Amphibien, das die Zellen, denen sie zugeteilt werden, dazu bestimmt, Urkeimzellen zu werden. |
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| Keimscheibe |
Bei verschiedenen Tiergruppen vorkommende nach der Furchung flächige Zellschichten aus denen u.a. der Embryo hervorgeht. Beim Fisch- und Vogelkeim liegen diese Zellschichten dem Dotter auf.
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| Keratin |
ein hartes, nahezu unlösliches Protein
oder Albuminoid in der Epidermis und ihren
Derivaten |
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| kinetisch |
auf Bewegung bezogen; Schädel von
Tetrapoden und manchen Crossopterygiern
(Latimeria), die mehrere gegeneinander bewegliche Einheiten besitzen |
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| Kinetochor |
Multiprotein-Komplex, welcher während der Zellteilung (Mitose und Meiose) an der Centromer-Region jedes Chromosoms gebildet wird. Das Kinetochor stabilisiert Mikrotubuli, welche von den Spindelpolen aus gebildet werden. Es spielt eine (wenn auch noch unklare) Rolle bei der Chromosomensegregation. |
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| Kladistik |
eine Schule der Taxonomie, die sich
primär für die Abfolge der Verzweigungen in
Stammbäumen interessiert |
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| kladistische KlassifIkation |
Klassifikation, die
phylogenetische Abfolgen durch Analyse ursprünglicher und abgeleiteter Merkmale
verwandter Organismen analysiert und dichotom
verzweigte Schwestergruppen bildet |
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| Kladogenese |
Prozeß der Entstehung neuer Linien in der Folge von Artspaltungen. |
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| Kladogramm |
Diagramm evolutionärer Verwandtschaftsverhältnisse nach den Prinzipien einer
kladistischen Klassifikation; ein Dendrogramm,
das außer der relativen Lage der Verzweigungen
zunächst keine weiteren Informationen enthält |
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| Kladus (Ast) |
eine Gruppe von Tieren, die apomorphe Merkmale teilt und daher einen
gemeinsamen Vorfahren hat |
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| Klassifikation |
Methode zur Kategorisierung von Lebensgemeinschaften, wobei solche mit ähnlicher Artenzusammensetzung zu Untergruppen zusammengefaßt werden. Gruppierung von Objekten nach logischen Gesichtspunkten. |
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| Klinefelter-Syndrom |
Geschlechtschromosomen> Aneuploidie (XXY-Karyotyp). Männlich, abnormale Spermiogenese, steril, oft mental retardiert.
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| Kloake |
gemeinsame Ausführöffnung für Produkte des Verdauungs- und des Urogenitalsystems |
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| Kloakentiere (Monotremata) |
Primitive Säugetiere in drei Gattungen, die Eier legen, Haare besitzen und
Milch sezernieren. |
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| Klon |
Gruppe von Zellen oder Organismen, die untereinander erbgleich sind. Dies ist die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs. Mitglieder eines natürlichen Klons sind Nachkommen, die aus einer vegetativen Fortpflanzung hervorgehen, ebenso eineiige Mehrlinge. Zum künstlichen Klonen von Tieren
Künstlich vervielfältigte DNA, bzw. die Prozedur der Vervielfältigung, sei
es in sogen. Vektoren (z. B. Bakterien) oder im Reagenzglas (z. B. mittels
PCR), wobei die vermehrten DNA-Moleküle mit dem Ausgangsmolekül identisch sein sollten. |
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| klonale Ausbreitung |
Sich-voneinander-Entfernen oder Auseinanderwachsen der Teile eines modularen
Organismus (wobei diese häufig, aber nicht unbedingt, voneinander getrennt werden). |
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| klonen, das Klonen |
Die Herstellung genetisch identischer Nachkommen oder die (fehlerfreie) Vermehrung von Nucleinsäuren |
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| knock-out-Mutation |
völliges Ausschalten beider Allele eines Gens |
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| Knospung |
in der zoologischen Entwicklungsbiologie eine ungeschlechtliche Fortpflanzung mittels eines vielzelligen, sich ablösenden Körpers |
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| Kodominanz |
Ausbildung eines Misch-Merkmals zweier heterozygot vorliegender Allele (z.B. rosafarbene Blüten bei 'weissem' und 'rotem Gen' oder Blutgruppe AB bei AB0-Blutgruppensystem) (vgl. Dominanz, Rezessivität).
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| Koevolution |
Prozeß, durch den Vertreter von zwei oder mehr Arten wechselseitig auf die Kräfte der natürliche Selektion einwirken, die sie aufeinander ausüben, beispielsweise Parasiten und ihre Wirte. |
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| Koexistenz |
Zusammenleben von zwei Arten (oder Organismen) im seIben Lebensraum, wobei keine von der anderen verdrängt wird.
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| Kollagen |
prolinreiches Gerüsteiweiß, das in allen
Bindegeweben vorhanden ist |
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| Kolonisation (Kolonisierung) |
Eindringen und Ausbreitung einer Art (oder von Genen) in ein Gebiet,
einen Lebensraum oder eine Population, in denen sie zuvor nicht vorkam. |
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| Kombination, freie |
Gene einer Kreuzung liegen auf verschiedenen Chromosomen. Charakterisiert durch bestimmte Zahlenverhältnisse der Nachkommen. Bei einer dihybriden Kreuzung wird das Zahlenverhältnis etwa 9:3:3:1 betragen (siehe Praktikum). Vgl. Koppelung.
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| Kommensalismus |
Wechselbeziehung, bei der sich ein Organismus (oder eine Art) günstig auf einen zweiten Organismus (oder eine zweite Art) auswirkt, der zweite aber keinerlei (weder positiven noch negativen) Einfluß auf den ersten hat. |
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| Kompaktion |
Zusammenballung der Furchungszellen im Säugerembryo verursacht durch die Entwicklung von Adhäsivkräften, welche von neu exprimierten Zelladhäsionsmolekülen (Uvomorulin = E-Cadherin) ausgehen |
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| Kompetenz |
Vermögen zu einer bestimmten Entwicklung; Vermögen, auf bestimmte entwicklungssteuernde Signale zu reagieren |
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| Konjugation |
Sexualvorgang bei Bakterien und Ciliaten, bei dem zwei Zellen über eine Cytoplasmabrücke genetisches Material austauschen (keine Vermehrung!).
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| Konkurrenz |
Wechselbeziehung zwischen zwei (oder mehreren) Organismen (oder Arten), bei der gegenseitig die Geburts- und/oder Wachstumsrate verringert und/oder die Sterberate erhöht werden. |
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| Kontinentaldrift |
Das Auseinanderweichen und die Bewegung von Landmassen in geologischer Zeit. |
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| konvergente Evolution |
Vorgang, durch den Organismen verschiedener Evolutionslinien eine ähnliche
Gestalt oder ein ähnliches Verhalten entwickeln.
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| Konvergenz |
Unabhängige Evolution ähnlicher Merkmale bei nichtverwandten Arten; meist aus verschiedenen Vorläufermerkmalen oder über verschiedene Entwicklungswege. Evolutionäre Veränderung in zwei oder mehr Stammeslinien, in denen entsprechende Merkmale, die früher unähnlich waren, aufgrund gleicher Umweltbedingungen einander ähnlich werden |
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| Koppelung |
Gene liegen auf dem gleichen Chromosom (in der gleichen Koppelungsgruppe). Oft werden gekoppelte Gene miteinander weitervererbt. Die Koppelung ist aber nicht absolut und wird häufig durch Crossovers auseinander gerissen. Vgl. 'freie Kombination'.
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| Kopulation |
die Handlung, die eine innere Befruchtung bewerkstelligt |
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| Krankheit |
Gestörter oder veränderter Zustand eines Organismus (Funktionsstörung), der durch die Anwesenheit eines Antagonisten (Toxin oder Pathogen) oder das Fehlen irgendeines essentiellen Stoffes (zum Beispiel Spurenelemente oder Vitamine) verursacht wird. |
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| Kreationismus |
Auffassung, daß die Organismen durch einen Schöpfer und nicht
durch organismische Evolution entstanden sind. |
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| labyrinthodont |
mit Zähnen mit komplizierten
Mustern aus eingefaltetem Schmelz an ihren
Seitenwänden; die primitivsten Amphibien: Labyrinthodontia |
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| Lamarckismus |
Jean-Baptiste de Lamarck (1744-1829) hat die Veränderlichkeit der Arten (Evolution) zwar richtig erkannt, seine Erklärung (1809) dafür aber, nämlich die Vererbung erworbener Eigenschaften (=Lamarckismus), entbehrt heute jeder Grundlage. Vgl. Darwin.
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| Lampenbürstenchromosom |
Meiotische Prophasenchromosomen sind durch die vielen Chromomeren charakterisiert, die sich perlschnurartig auf den Chromosomenachsen zeigen. In einigen Organismen bilden sich (meist in der weiblichen Keimbahn) von diesen Chromomeren schleifenartige Strukturen aus, sogenannte Lampenbürstenschleifen, die den Chromosomen ein diffuses Aussehen geben. Auf den Lampenbürstenschleifen (paarig, DNA-haltig) befinden sich aktive Gene. Besondere struktur der Chromosomen in transkriptionell aktiven Oocyten.
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| laterale Inhibition |
Hemmung, die von einem Ort ausgeht und seitlich in die Nachbarschaft wirkt |
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| Lebensgemeinschaft (Biozönose) |
Räumlich und zeitlich zusammenlebende Arten. |
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| Lebenszyklus (life cycle) |
Abfolge von Stadien eines Organismus während seiner Entwicklung von der
Zygote bis zur Produktion von Nachkommen. |
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| lepidotrich |
wird ein knöcherner segmentierter
Flossenstrahl genannt |
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| Leptotän |
Frühestes Stadium der meiotischen Prophase I. Die langgestreckten Chromatiden sind noch nicht getrennt erkennbar.
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| Leseraster |
Triplett-Takt, mit dem die Information bei der Proteinsythese übersetzt wird. Durch Insertionen oder Deletionen kommt es zu einer Verschiebung dieses Leserasters und damit zum Einbau von falschen Aminosäuren (oder zum Kettenabbruch).
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| Letalität |
Ein Allel wird als letal bezeichnet, wenn der Tod des Individuums vor Erreichen der Geschlechtsreife eintritt.
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| Leukocyt |
weißes Blutkörperchen |
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| Ligament |
ein Strang oder ein Band aus Bindegewebe, das dazu dient, zwei oder mehrere
skelettteile miteinander zu verbinden |
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| lingual |
auf die Zunge bezogen |
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| Lipasen |
Enzyme, die Fette in Alkohole und Säuren spalten. |
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| Litoral |
Zone am Rand eines Sees oder Meeres, die zeitweise der Luft ausgesetzt und zeitweise überflutet ist. |
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| Locus |
(Plural: Loci) Genort; bezeichnet die Position eines Genes auf einem Chromosom in Bezug auf andere Gene.
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| lumbal |
bezieht sich auf die Rückenregion zwischen den Rippen und dem Becken |
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| Lymphe |
Flüssigkeit im lymphatischen System
und in den Gewebszwischenräumen
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| Lyon-Hypothese |
Auf der Grundlage cytologischer und genetischer Daten formulierte Mary Lyon 1961 die Hypothese, dass im weiblichen Geschlecht ein X-Chromosom inaktiv ist (Dosiskompensation, Barr-Körperchen, Sex-Chromatin).
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| lysogener Zyklus |
Bezeichnet den "Ruhezustand" eines Bakteriophagen in der Wirtszelle. Das Phagen-Genom macht synchron mit der Wirtszelle Replikationen durch. Das Phagen-Genom kann dabei als Prophage (vgl. Episom) ins Wirtsgenom integriert sein. Der lysogene Zyklus kann in einen lytischer Zyklus übergehen.
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| Lysosom |
Vesikuläres Zellorganell, das hydrolytische Enzyme enthält.
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| lytischer Zyklus |
Der lytische Zyklus eines Bakeriophagen ist gekennzeichnet durch die vermehrte Replikation der Phagen-DNA (nicht synchron mit dem Genom der Wirtszelle). Das Phagengenom wird transcribiert, die replizierte DNA wird in Phagen-Hüllproteine eingepackt und kommt zur Freisetzung der neugebildeten Phagenpartikel durch Lyse der Wirtszelle. Die so frei gewordenen Phagen können weitere Bakterien infizieren. (vgl. lysogener Zyklus)
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| Makrofauna |
Die grossen Tiere einer Lebensgemeinschaft innerhalb eines willkürlich festgelegten Größenbereichs, zum Beispiel zwischen zwei und 20 Millimetern Körperbreite bei bodenlebenden Wirbellosen. |
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| Makroinvertebraten |
Wirbellose mit mehr als zwei millimetern Körperlänge. |
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| Mamma |
Milchdrüse |
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| Mandibularbogen |
der erste Visceralbogen |
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| map distance |
Genetische Distanz zweier Gene auf einem Chromosom (ausgedrückt in Morgan-Einheit).
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| matemal |
mütterlich, vom mütterlichen Elternteil bestimmt oder ausgehend |
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| Matemaleffekt-Mutationen |
Mutation eines Gens des mütterlichen Organismus, die sich im Kind auswirkt |
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| Medulla |
der innere Teil eines Organs; der hintere Teil des Hirnstamms |
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| Megafauna |
Größte willkürliche Größenkategorie von Tieren in einer Lebensgemeinschaft, zum Beispiel über 20 Millimeter Körperbreite bei bodenlebenden Wirbellosen. |
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| Megaherbivoren |
Sehr große terrestrische Weidetiere (von über 1000 Kilogramm Gewicht), etwa Elefanten; umfaßt auch viele der in den letzten ungefähr 30000 Jahren ausgestorbenen Arten. |
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| Meiose |
Kernteilung, bei der in zwei Reduktionsteilungen die Chromosomenzahl auf die Hälfte reduziert wird, so dass jeder Tochterkern je ein Chromosom von jedem Paar homologer Chromosomen erhält. (vgl. Mitose). Meiotische Kernteilung wird nur in Geschlechtsorganen gefunden. (Die meiotische Prophase wird aufgeteilt in: Leptotän, Zygotän, Pachytän, Diplotän und Diakinese)
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| Meistergen |
Gen, das die Aktivität anderer Gene kontrolliert. Auch Selektorgen genannt |
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| Melanophore |
eine Pigmentzelle, die das schwarze Pigment Melanin enthält |
|
| Mendel |
Gregor Johannes Mendel (1822-1884) formulierte die Grundregeln der Vererbung (Mendel'sche Regeln) aufgrund seiner systematischen Analyse von Kreuzungsversuchen mit Erbsen. Mendel experimentierte mit reinen Linien (Inzuchtstämme), kreuzte Linien mit klar definierten unterschiedlichen Merkmalen (Form und Farbe von Blüten und Früchten) und verwendete statistische Methoden zur Auswertung.
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|
| meroblastisch |
wird eine partielle Furchung genannt, d. h. die Furchung schließt die
Dottermasse nicht mit ein |
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| Mesencephalon |
das mittlere primäre Hirnbläschen; das Mittelhirn |
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| Mesenchym |
lockere Ansammlung von noch nicht voll ausdifferenzierten Zellen, zumeist mesodermalen Ursprungs. Embryonales Bindegewebe, das aus verzweigten, locker verbundenen Zellen besteht, die oft die Fähigkeit haben zu wandern |
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| Mesenterium |
mesodermale Bindegewebsfalte,
die ein inneres Organ an der Körperwand befestigt |
|
| Mesoderm |
mittleres "Keimblatt": Zusammenhängende Zellschicht und/oder lockere Zellgruppen, die nach der Gastrulation zwischen Außenschicht (Ektoderm) und Innenschicht (Entoderm) des Keims anzutreffen sind und zur Herstellung innerer Organe und Gewebe gebraucht werden. Typische, aus dem Mesoderm hervorgehende Gewebe und Zellen sind Bindegewebe, Muskelzellen und Blutzellen, bei Wirbel-
tieren auch Knorpel- und Knochenzellen |
|
| Mesofauna |
Tiere im Größenbereich von 100 Mikrometern bis zwei Millimeter Körperlänge.
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|
| mesolecithal |
werden Eier genannt, die eine mäßig große Dottermenge haben |
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| Mesonephros |
die funktionelle Niere fötaler Amnioten, die aus dem mittleren Teil des Nephrotoms |
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| Mesophyll |
Das innere Gewebe eines Blattes (ohne Leitgefäße). Bei grünen Pflanzen befinden sich in diesen Zellen die meisten Chloroplasten und hier findet
die Photosynthese statt. |
|
| Metabolismus (Stoffwechsel) |
Summe aller chemischen Reaktionen in einer Zelle oder einem Organismus. |
|
| Metamer |
eine von seriell angeordneten, strukturellen Einheiten entlang der Körperachse |
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| Metamorphose |
Umwandlung eines Organismus von einem larvalen Zustand (larvaler Phänotyp) in das definitive Erscheinungsbild (imaginaler oder adulter Phänotyp) |
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| Metanephridium |
ein Exkretionsorgan mit Tubuli, die an einem Ende Zellen haben
-"Podocyten" -die auf Filtration aus dem Blut spezialisiert sind und sich am anderen Ende in
Coelomderivate entleeren |
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| Metanephros |
die Niere der adulten Amnioten,
die sich aus dem kurzen posterioren Teil des
Nephrotoms entwickelt |
|
| Metastase |
Tochtergeschwulst, Tochtertumor |
|
| metazentrisch |
Auf Grund der Lage des Centromers werden Chromosomen in strukturelle Gruppen eingeteilt. Bei metazentrischen Chromosomen befindet sich das Centromer etwa in der Mitte des Chromosoms (vgl. akrozentrisch, telozentrisch).
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|
| Metazoa |
Vielzellige Tiere
|
|
| Metencephalon |
das anteriore Derivat des embryonalen Rhombencephalons; aus ihm entsteht das Cerebellum und die Fons |
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| Migration (Wanderung) |
Die Wanderung von Individuen und häufig ganzen Populationen von einem
Gebiet in ein anderes. |
|
| Mikroben |
Mikroorganismen; jegliche mikroskopisch kleinen Organismen wie Bakterien, Viren, einzellige Algen, Protozoen und mikroskopische Pilze wie Hefen. |
|
| Mikrofauna |
Kleinste willkürliche Größenkategorie von Tieren in einer Lebensgemeinschaft. |
|
| Mikroklima |
Klima innerhalb eines sehr kleinen Gebiets oder in einem bestimmten, oft genau abgegrenzten Habitat. |
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| Mikropyle |
Öffnung in der Eischale, durch die das Spermium eindringen kann.
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|
| Mikrostandort (In weiterem Sinne Mikrohabitat.) |
Kleinste Untereinheit von Umweltbedingungen innerhalb eines Lebensraums, welche die für eine Lebensphase eines Organismus erforderlichen speziellen Ressourcen und Bedingungen bietet, zum Beispiel Ritzen oder Spalten, welche für die Keimung von Samen einer bestimmten Art geeignet sind. |
|
| Mimese |
Ähnlichkeit eines Organismus (des Nachahmers) mit einem nicht-lebenden Objekt (dem Modell), die dem Nachahmer offensichtlich einen Selektionsvorteil verschafft. |
|
| Mimikry |
Ähnlichkeit eines Organismus (des Nachahmers) mit einem anderen Organismus (dem Modell), die dem Nachahmer offensichtlich einen Selektionsvorteil verschafft. |
|
| Mitochondrium |
Organell, in dem über den Citratzyklus und die oxidative Phosphorylierung der Grossteil des zellulären ATP gebildet wird ("Energiefabrik" der Zelle). Verfügt über eigene DNA und eigenen Proteinsyntheseapparat.
|
|
| Mitose |
Kernteilung, die in zwei identischen Tochterzellen resultiert (Wachstum). (vgl. Meiose). Art der Zellteilung, bei der beidenTochterzeIlen das gleiche und ganze Genom zugeteilt wird.
|
|
| Modifikation |
Umweltbedingte Veränderung des Phänotyps. Wird nicht vererbt (vgl. Mutation).
|
|
| modulare Organismen |
Durch die wiederholte Bildung bestimmter Teile wachsende Organismen, zum
Beispiel die Blätter, Triebe und Zweige von Pflanzen, die Polypen von Korallen oder von Schwämmen. Modulare Organismen sind fast immer verzweigt, doch die Verzweigungen können unterbrochen und die abgetrennten Teile in vielen Fällen physiologisch unabhängig werden, beispielsweise bei Wasserpolypen (Hydra spp.) und Wasserlinsen (Lemna spp.) (siehe auch Ramet und unitare Organismen). |
|
| Monokultur |
Große, von einer einzigen Pflanzenart (oder bei Nutzpflanzen einer einzigen Varietät) bedeckte Fläche; experimentell der Anbau einer einzigen Pflanzenart. |
|
| monomorph |
In nur einer Form auftretend. |
|
| Monophagie |
Ernährung von nur einem einzigen Nahrungstyp. |
|
| Monophyletische Gruppe |
Geschlossene Abstammungsgemeinschaft, die
ausschließlich aus einer Stammart und allen ihren Folgearten besteht. |
|
| Morgan-Einheit |
Mass für die relativen Abstände von Genen auf Chromosomen. Die Morgan-Einheit gibt die relative Anzahl von Crossover-Ereignissen zwischen zwei Genen während der>Meiose an. Eine Morgan-Einheit (1ME) ist der (willkürlich festgelegte) Wert von 1% Rekombination.
|
|
| Morphogen |
Substanz, welche die räumliche Ordnung der Zelldifferenzierung und damit indirekt die Gestaltbildung beeinflusst und kontrolliert. Nach der Vorstellung von A. Turing, der den Begriff prägte, soll die räumliche Konzentrationsverteilung eines Morphogens bestimmen, wo was entsteht und dadurch eine Musterbildung (s. Musterbildung) bewirken |
|
| Morphogenese |
Entwicklung der Körpergröße, Gestalt oder anderer struktureller Eigenschaften eines Organismus. |
|
| Morphologie, morphologisch |
Wissenschaft vom Bau und von der Gestalt des
Körpers der Lebewesen und seiner Organe. |
|
| Morphospezies |
allein aufgrund morphologischer Merkmale definierte Art. |
|
| Morula |
Frühes Embryonalstadium aus Furchungszellen (Brombeerstadium).
|
|
| Mosaik, genetisches |
Organismus, in dessen Zellen zwei unterschiedliche Alle zellspezifisch zum Ausdruck kommen (z.B. weibliche Säugetiere bezüglich der Ausprägung X-Chromosomaler Merkmale -> Dosiskompensation).
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|
| Mosaikentwicklung |
Vorstellung, die Entwicklung eines Keims werde (weitgehend) durch das
Verteilungsmuster cytoplasmatischer Determinanten bestimmt |
|
| mRNA |
messenger-RNA. Transkriptionsprodukt, codierende DNA wird Zelltyp-spezifisch in mRNA transcibiert (überschrieben), diese dient als Matritze zur Proteinsynthese (Translation). Der Aufbau der mRNA entspricht dem der DNA, aber: (1) sie ist einsträngig, (2) anstatt des Thymidins wird das Nukleotid Uridin eingebaut und (3) statt der Desoxyribose enthält sie Ribose.
|
|
| Mucosa |
ein Gewebe, das Schleim enthält oder
sezerniert |
|
| Mucus |
ein klares schlüpfriges Sekret, Schleim
|
|
| multiple Allelie |
Von multipler Allelie spricht man, ween mehrere Allele eines Genes in einer Population vorhanden sind. Bei diploiden Organismen kann ein Individuum nur zwei Allele tragen, in der ganzen Population können aber viele Allele des gleichen Gens vorhanden sein.
|
|
| multiple Resistenz (gegenüber Pestiziden) |
Mehrfachresistenz; Resistenz eines Organismus gegenüber Pestiziden mit verschiedenen Wirkmechanismen. |
|
| multipotent |
viele Entwicklungsmöglichkeiten habend. Synonym: pluripotent |
|
| Muskeldystrophie |
Es ist ein X-chromosomales Gen bekannt, das zwei Muskeldystrophien mit verschiedenen Verlaufsformen verursachen kann. Die mildere, später beginnende Muskeldystrophie vom Typ Becker und die letal verlaufende, früh beginnende Duchenne Muskeldystrophie. Es handelt sich um eine Mutation des Dystrophin-Gens>
|
|
| Musterbildung |
Vorgänge, durch die wohlgeordnete und reproduzierbare räumliche Muster verschieden differenzierter Zellen entstehen |
|
| Mutagen |
Substanz, welche Mutationen induzieren kann.
|
|
| Mutante |
Träger einer Mutation.
|
|
| Mutation |
Veränderung der genetischen Information. (vgl. Modifikation)
|
|
| Myelencephalon |
das posteriore Derivat des embryonalen RhombeIicephalons;
aus ihm entsteht die Medulla oblongata |
|
| Myelin |
Markscheide einer Nervenfaser |
|
| Müllerscher Gang |
embryonaler Vorläufer des Eileiters |
|
| Myocard |
Muskelschicht des Herzens |
|
| Myoseptum |
Bindegewebsschicht, welche die
Myomeren voneinander trennt |
|
| Myotom |
Teil des Somiten, aus dem die (quergestreifte) Muskulatur des Rumpfes und der Extremitäten hervorgeht |
|
| Nahrungskette |
Abstrakte Darstellung der Verbindungen zwischen Konsumenten und konsumierten
Populationen, zum Beispiel Pflanze - Herbivor - Carnivor. |
|
| Nahrungsnetz |
Darstellung der Nahrungsbeziehungen in einer Lebensgemeinschaft, die alle durch Nahrungsanalysen ermittelten Verbindungen enthält. |
|
| Naturschutzbiologie |
Prinzipien und Praktiken der Wissenschaft, die sich mit der Bewahrung von Arten
vor dem Aussterben sowie mit der Erhaltung von Lebensräumen befaßt. |
|
| natürliche Selektion |
Kraft, die bewirkt, daß einige Individuen einer Population mehr Nachkommen (und
Gene) zu den nachfolgenden Generationen beitragen als andere, und somit zu Veränderungen der genetischen Zusammensetzung von Populationen im Lauf
der Zeit führt (Evolution). |
|
| Nebenniere |
eine endokrine Drüse, die neben
den Nieren liegt |
|
| Neocortex |
der mediale und bei Säugern der
größte Teil des cerebralen Cortex |
|
| Neotenie |
die Verlangsamung der Entwicklung eines somatischen Merkmals, so dass es auch
in späteren Entwicklungsstadien juvenil erhalten bleibt; Fortpflanzung auf juvenilem Status
|
|
| Nephridium |
ein tubuläres Exkretionsorgan |
|
| nephrisch |
auf die Niere bezogen |
|
| Nephron |
die funktionelle Einheit einer Niere |
|
| Nephrostom |
eine cilientragende Offnung, die
vom Coelom in einen exkretorischen Tubulus
führt |
|
| Neuralbogen |
der Teil der Wirbel, der neben und
über dem Rückenmark liegt |
|
| Neuralfalten |
Längsfalten entlang der Neuralplatte, die sich während der Neurulation aufeinander zu bewegen |
|
| Neuralleisten |
Umrandung der Neuralplatte; nach der Bildung des Neuralrohrs langhingezogene Ansammlung von Zellen beidseitig des Neuralrohrs. Aggregate von Zellen, die aus dem Ectoderm entstehen und neben dem embryonalen Rückenmark liegen, bevor sie abwandern und sich an der Bildung einer Vielzahl von Strukturen beteiligen |
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| Neuralleistenzellen |
Zellen am Rande der Neuralplatte bzw. entlang des Neuralrohrs, die fortwandern und aus denen u. a. das periphere Nervensystem sowie die Chromatophoren der Haut hervorgehen |
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| Neuralplatte |
der verdickte Teil des Ectoderms,
der über dem Chordamesoderm liegt und aus
dem später das Zentralnervensystem entsteht |
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| Neuroblast |
Vorläufer einer Nervenzelle |
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| Neurocoel |
Hohlraum im Neuralrohr |
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| Neuron |
Nervenzelle |
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| Neurotransmitter |
ein chemischer Stoff, der von
Nervenendigungen freigesetzt wird und die
Entladung anderer Neurone moduliert |
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| Neurula |
Keim im Stadium der Neurulation |
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| Neurulation |
Bildung zunächst der Neuralplatte und daraus des Neuralrohrs, aus dem das Zentralnervensystem hervorgeht. Der Vorgang, der die Neuralplatte in ein Neuralrohr umbildet. |
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| Non-disjunction |
"Nicht-Auseinanderweichen". Nichttrennung von Chromatiden oder homologen Chromosomen während der Meiose (oder Mitose ).
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| Normalverteilung |
Korrekter "unimodale" Kurve: eine glockenförmige Kurve mit nur einem Maximum. |
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| Notochord |
embryonaler Rückenstab (Rückensaite), im Dt. Schrifttum meistens als Chorda dorsalis bezeichnet |
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| nuchal |
auf den Hals bezogen |
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| Nucleolus |
Kernkörperchen, Bildungsort der Ribosomen.
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| Nucleosom |
Elemantare Struktureinheit der Chromatide, in der zwei DNA-Windungen um ein Histon-Oktamer gewunden sind.
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| Nucleus |
der Kern, z. B. einer Zelle; eine Ansammlung von Nervenzellkörpern innerhalb
des Zentralnervensystems |
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| Nukleoli |
Mehrzahl von Nucleolus |
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| obere Urmundlippe |
oberer Rand des Urmundes der Amphibiengastrula, den Spemann-Organisator enthaltend |
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| oculomotorius (N.) |
der dritte Hirnnerv, innerviert vier der sechs äußeren Augenmuskeln
(M. rectus medialis, M. rectus inferior, M.
rectus superior, M. obliquus inferior), bzw.
der mit ihm assoziierte Kern im Zentralnervensystem |
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| Odontoblast |
eine dentinproduzierende Zelle |
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| Oekoenergetik |
Zweig der Ökologie, der Lebensgemeinschaften aus dem Blickwinkel des Energieflusses erforscht. |
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| Oekophysiologie (physiologische Ökologie) |
Studium der Physiologie und der Toleranzgrenzen von Arten für ein besseres Verständnis ihrer Verbreitung in bezug auf abiotische Bedingungen. |
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| Oekosystem |
Holistisches Konzept der Pflanzen, der gewöhnlich mit ihnen assoziierten Tiere und all der physikalischen und chemischen Bestandteile der unmittelbaren Umwelt oder des Habitats, die zusammen eine erkennbar eigenständige Einheit bilden. Das Konzept geht auf Tansley (1935) zurück. |
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| Oekotyp |
Gruppe von Individuen einer Art mit einer charakteristischen Ökologie. |
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| Oestrogen |
ein weibliches Steroidhormon, das u.a.
für die Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale verantwortlich ist |
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| olfaktorisch |
mit dem Riechsinn in Verbindung
stehend |
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| oligolecithal |
werden kleine Eier mit wenig Dotter genannt |
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| omnivor |
sich aus einer Vielzahl von Pflanzen
und tierischer Nahrung ernährend |
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| Omnivorie |
Konsumption von Nahrung aus mehr als einer trophischen Ebene.
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| Ontogenese, Ontogenie |
Die Entwicklung eines individuellen Organismus von
der Zygote bis zum Tod. |
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| ontogenetisch |
Im Laufe der Entwicklung eines Organismus auftretend. |
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| Oocyte |
frühe Entwicklungsstufe einer Eizelle, unreife Eizelle |
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| Oogenese |
Entwicklung einer Eizelle |
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| Oogonien |
proliferierende Zellen des Ovars, die
zu Eiern werden |
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| Operculum |
Kiemendeckel der Actinopterygii und
Holocephali |
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| ophthalmisch |
auf das Auge bezogen |
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| Opisthonephros |
die adulte Niere der Anamnioten, die sich aus dem gesamten oder einem
Großteil des Nephrotoms posterior zum Pronephros entwickelt |
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| opportunistische Arten |
Arten, die in der Lage sind, unregelmäßig auftretende Umwelten zu nutzen. |
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| optisch |
oder opticus auf das Auge bezogen |
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| oral |
auf den Mund bezogen |
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| Organisator |
Bezirk eines sich entwickelnden Systems (beispielsweise einer Gastrula oder eines regenerierenden Körperteils), der durch Aussenden von Signalsubstanzen (Induktoren, Morphogene) die weitere Entwicklung in seiner Nachbarschaft steuert |
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| orthologe Gene |
Gene, welche in verschiedenen Organismen (z. B. Fliege, Maus) vorkommen und eine hohe Übereinstimmung ihrer Basensequenz aufweisen. Werden als Erbstücke eines gemeinsamen Vorfahren betrachtet. Vergl. paraloge Gene |
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| orthologe Organe/Körperteile |
Organe/Körperteile verschiedener Organismen, die als homolog betrachtet werden, z. B. Brustflossen der Fische, Vorderextremitäten der Landwirbeltiere, Vogel-
flügel, Fledermausflügel. Vergl. paraloge Organe |
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| Os cornu |
ein permanenter knöcherner Hornzapfen |
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| Osmoregulation |
Regulation der Salzkonzentration in Zellen und Körperflüssigkeiten. |
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| Osmose |
Diffusion von Wasser durch eine semipermeable Membran. |
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| osmotischer Druck |
Tendenz von Wasser, sich durch eine semipermeable Membran in eine Lösung zu
bewegen. |
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| Osteocyte |
eine Knochenzelle |
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| Osteoderm |
ein Knochen in der Dermis einiger
Reptilien |
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| Osteoklast |
eine knochenresorbierende Zelle |
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| Ostium |
eine schmale Offnung in einen Gang
oder einen Raum |
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| Ostracodermata |
Agnatben mit knöchernen Panzern oder Schuppen |
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| Otolith |
ein verkalkter Körper im Innenohr |
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| Ovar |
die weibliche Gonade |
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| Ovidukt |
Eileiter, bei Wirbeltieren vom Ovar zum Uterus führend.
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| ovipar |
werden Tiere genannt, die Eier legen |
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| ovovivipar |
werden Tiere genannt, die ihre Eier
bis zum Schlüpfen der Jungen im Körper halten, die ihre Embryonen aber nicht ernähren,
während sie im Eisack oder im Uterus sind |
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| Ovulation |
Eisprung, Freisetzung einer herangereiften Eizelle aus dem Ovar, bei Wirbeltieren in den Eileiter hinein |
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| Ovum |
Eizelle |
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| Pachytän |
Stadium der Meiose, in dem die homologen Chromosomen dicht gepaart sind und Crossover-Vorgänge ablaufen.
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| Paedomorphose |
Beibehaltung urtümlicher juveniler Merkmale in späteren
Entwicklungsstadien, z. B. Kiemen bei adulten Urodelen
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| Palatoquadratum |
das dorsale Segment des Mandibularbogens |
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| Paläarktis |
Biogeographische Region, welche die Landmassen Europas und Asiens von ihrer nördlichen Grenze bis zur Sahara und dem Himalaja umfaßt. |
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| Paläontologie, paläontologisch |
Lehre von den ausgestorbenen Organismen. |
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| Panmixie, panmiktisch |
Zufallspaarung zwischen Mitgliedern einer Populati |
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| paraloge Gene |
Gruppe von Genen, welche eine hohe Übereinstimmung in ihrer Basensequenz zeigen (Genfamilie) und in ein und demselben Organismus vorkommen. Werden als in der Evolution zustande gekommene Vervielfältigungen eines einzelnen Urgens betrachtet |
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| paraloge Organe/Organanlagen |
Organe oder Organanlagen, die sich in ein und demselben Organismus wiederholen und eine gleichartige Entstehungsweise haben, z. B. Vorder- und Hinterextre-
mitäten, Reihe der Somiten |
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| Paralogie, paralog |
Homologiebegriff in der Molekularbiologie; zwei oder
mehrere Genorte oder ihre Polypeptidprodukte, die durch Duplikation eines
Vorläufergenorts entstanden sind und gemeinsam in einem haploiden
Chromosomenkomplement vorkommen. |
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| Paraphyletische Gruppe |
Unnatürliche Artengruppe, die durch Symplesiomorphien gekennzeichnet ist. |
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| Parasit |
Organismus, der seine Nährstoffe von einem oder einigen wenigen Wirten erlangt und diese schädigt, aber nicht unmittelbar abtötet. |
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| Parasitoide |
Insekten (meist Wespen und Fliegen) mit freilebenden Adulten, die ihre Eier in, auf oder in der Nähe von Wirtsinsekten ablegen (seltener von Spinnen
oder Asseln). Ihre Larven entwickeln sich im Wirt (der selbst in der Regel noch nicht fertig entwickelt ist), beeinträchtigen ihn anfangs offenbar kaum, töten ihn jedoch letztendlich und verzehren ihn vor oder während des Puppenstadiums. |
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| Parasympathicus |
der Teil des autonomen Nervensystems, der einen craniosacralen Ausgang hat.
Transmitter am Erfolgsorgan: Acetylcholin |
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| Parthenogenese |
Fortpflanzung ausgehend von einer unbefruchteter Eizelle. Entwicklung des Embryos ohne Befruchtung; Jungfernzeugung.
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| paternal |
väterlich, vom väterlichen Elternteil bestimmt oder abgeleitet |
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| Pathogene Krankheitserreger |
Mikroorganismen oder Viren, die Krankheiten verursachen. |
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| Penetranz |
Manifestationshäufigkeit eines bestimmten Genotyps. (vgl. Expressivität)
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| Penis |
männliches Kopulationsorgan von Amnioten |
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| peri- |
(griech. Vorsilbe) um, herum |
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| pericardial |
das Herz umgebend |
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| Periost |
bindegewebige äußere Knochenhaut |
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| Peristase |
Die phänotypische Wirkung eines Genes wird von der Umwelt beeinflusst (vgl. Epistase). Beispiele für Peristase sind temperatursensitive Mutationen von Drosophila, bei Bienen die Entwicklung zur Königin resp. Arbeiterin je nach Ernährung im Larvenstadium oder die therapeutische Wirkung der Diät bei Phenylketonurie.
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| peritoneal |
bezogen auf die Körperhöhle, welche
die Eingeweide enthält |
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| Permafrost |
Dauerfrostboden; eine permanent gefrorene Bodenschicht. |
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| Pfortader |
eine Vene, die zwei Kapillarsysteme verbindet |
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| Phagen |
Bakteriophagen, Viren, die Bakterien befallen.
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| Phagocyten |
Zellen, die dazu fähig ist, Fremdmaterial aufzunehmen. Weisse Blutkörperchen, die schädliche Bakterien vernichten können. |
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| Pharynx |
der Teil des Darmkanals zwischen Mund
und Oesophagus; Schlund |
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| Pheromone |
Gewöhnlich in geringen Mengen von Tieren abgegebene chemische Duftstoffe, die von Artgenossen erkannt werden und Signalwirkung haben. |
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| Photophore |
eine Licht produzierende Zelle |
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| phyletische Linie |
eine Stammeslinie, die kontinuierlich und vollständig durch Fossilien
belegt ist; Genera, die durch lineare und sich
verzweigende Phylogenie miteinander verwandt sind |
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| Phyllosphäre |
Mikroumwelt auf einem Blatt oder in seiner unmittelbaren Umgebung. |
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| Phylogenie |
Stammesgeschichte, Evolutionsgeschichte einer Tiergruppe |
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| Phylogenie |
Entwicklungsgeschichte einer taxonomischen Gruppe. Evolutionsgeschichte einer Stammeslinie. |
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| phylotypisches Stadium |
Stadium in der Entwicklung einer Tiergruppe, besonders der Wirbeltiere, in der die Merkmale des Tierstammes erkennbar sind und in der die Embryonen der verschiedenen Mitglieder eines Tierstammes ein hohes Maß an Übereinstimmung
in ihrer Morphologie und inneren Organisation zeigen |
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| Physiologie |
Studium der inneren Prozesse und Aktivitäten von Organismen. |
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| physiologische Zeit |
Ein Zeit und Temperatur verbindendes Maß für ektotherme und poikilotherme Organismen, welches die Tatsache widerspiegelt, daß insbesondere Wachstum und Entwicklung von der Umgebungstemperatur abhängen und daher für ihre
Vollendung nicht nur Zeit, sondern eine Kombination aus Zeit und Temperatur benötigen. |
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| Physoclisten |
Fische mit einer Schwimmblase,
die nicht über einen Gang mit dem Darm verbunden ist |
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| Physostomen |
Fische mit einer Schwimmblase, die
über einen Gang mit dem Darm verbunden ist |
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| phytophag |
Pflanzen fressend. |
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| Phänokopie |
Simulation eines Geneffekts aufgrund anderer Gene oder von Umwelteinflüssen.
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| Phänotyp |
Erscheinungsbild eines Organismus (vgl. Genotyp). In der Praxis wird der Begriff 'Phänotyp' oft im Zusammenhang mit einem oder einigen wenigen Merkmalen verwendet.
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| phänotypisch |
Gesamtheit aller beobachtbaren und meßbaren Merkmale eines Organismus. |
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| piscivor |
sich von Fisch ernährend |
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| Placenta |
ein Organ aus fötalen und mütterlichen Geweben, die zum physiologischen Austausch zwischen den entsprechenden Blutströmen miteinander verbunden sind |
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| Placentatiere (Placentalia) |
Säugetiere mit einer Placenta (Mutterkuchen), das heißt alle Säugetiere außer
Beutel- und Kloakentieren. |
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| plantigrad |
auf Sohlen gehend; die Sohle des Fußes steht beim Stehen und beim Gehen in
Kontakt mit dem Untergrund, z. B. bei Mensch und
Bär |
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| Plasma |
die azelluläre Komponente von Blut oder
Lymphe |
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| Plasmid |
Autonom replizierendes extrachromosomales DNA- (oder RNA-) Molekül.
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| Plastron |
ventraler Teil eines Schildkrötenpanzers |
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| Plazenta |
von der extraembryonalen Hülle (Trophoblast, Chorion) des Säugerkeims gebildetes Organ zum Austausch von Atemgasen und Substanzen mit dem mütterlichen Organismus. Bei der Geburt als Mutterkuchen aus der Gebärmutter ausgestoßen |
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| Pleiotropie |
Vielfache Wirkung eines bestimmten Gens (vgl. Polygenie).
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| plesiomorphes Merkmal |
ein primitives oder ursprüngliches Merkmal |
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| pleural |
bezogen auf die Wand der Brusthöhle |
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| pleurodont |
werden wurzellose Zähne genannt,
die an ihrer äußeren Oberfläche mit dem Kieferknochen verbunden sind |
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| Pluripotenz, pluripotent |
Viele Entwicklungsmöglichkeiten habend. Synonym: multipotent
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| poikilotherm |
wird ein Tier genannt, das keine
konstante Körpertemperatur aufrecht erhält |
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| Poikilotherme |
Organismen, deren Körpertemperatur stark mit der ihrer Umgebung korreliert ist. |
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| Polkörper |
Kleine Schwesterzellen der Eizelle, die während der meiotischen Teilungen meist am animalen Pol der Eizelle abgeschnürt werden. Syn. Richtungskörper.
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| Polygenie |
Ein bestimmtes Merkmal steht unter der Kontrolle verschiedener (vieler) Gene. Die meisten menschlichen Merkmale sind polygen. (vgl Pleiotropie)
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| Polymorphismus |
Existenz unterschiedlicher Individuen innerhalb einer Art oder Population, die nicht einfach das Resultat von sich wiederholenden Mutationen sind. Gleichzeitiges Auftreten mehrerer unterschiedlicher Geno- und Phänotypen in einer Population. |
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| polyphag |
Sich von einem breiten Nahrungsspektrum ernährend. |
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| polyphyodont |
mit mehreren aufeinander folgenden Zahngenerationen |
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| Polyploidie |
Auftreten vielfacher Chromosomensätze.
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| Polysaccharid |
Kohlenhydratpolymer aus einer Kette von Monosacchariden, zum Beispiel Stärke, Cellulose. |
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| Polyspermie |
Besamung durch zahlreiche Spermien.
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| Polytänie |
Vielsträngige Chromosomen, entstanden durch DNA-Verdoppelung ohne Kernteilung (Riesenchromosomen gewisser Insekten, z.B. Drosophila).
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| Polzellen |
Zellen am hinteren Pol des Drosophila-Embryos, aus dem die Urkeimzellen hervorgehen.
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| Population |
Gruppe von Individuen einer Art in einem bestimmten Gebiet; die Größe und Natur dieses Gebiets werden oft je nach Forschungszweck willkürlich festgelegt. Gesamtheit der an einem Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt vorkommenden Individuen einer Art. |
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| Populationsdichte |
Individuenzahl in einer Population pro Flächeneinheit, manchmal auch "pro Volumeneinheit", "pro Blatt" oder was auch immer geeignet erscheint. |
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| Populationsdynamik |
Die zeitlichen und räumlichen Veränderungen der Größe und Dichte von Populationen. |
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| Populationsgenetik |
Befasst sich mit Regeln der Verbreitung und Verteilung von Genen in Populationen.
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| Populationsschwankungen |
Zeitliche Veränderungen der Größe einer Population. |
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| Populationsökologie |
Studium der zeitlichen und räumlichen Veränderungen der Populationsdynamik
und ihrer Ursachen. |
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| Positionsinformation |
Lageinformation, durch die Zellen oder Zellgruppen ihre Lage im Keim mitgeteilt bekommen. Diese Information kann von benachbarten Zellen ausgehen oder von ferneren Morphogensendern (wobei nach der von L. Wolpert formulierten Theo-
rie der Positionsinformation die örtliche Morphogenkonzentration Lage-
information vermitteln könnte) |
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| primitives Merkmal |
ein Merkmal, das früh in
der Evolution einer monophyletischen Gruppe
vorhanden war; Plesiomorphie |
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| Primitivknoten |
Verdickung am Vorderrand einer Primitivrinne auf der Keimscheibe eines Vogel- oder Säugerkeims. Funktionell dem Spemann-Organisator des Amphibienkeims entsprechend. Beim Vogelkeim auch Hensen-Knoten genannt, bei Säugern im Engli-
schen bloß node |
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| Primitivrinne |
Rinne auf der Ventralseite des Insektenkeims oder auf der Keimscheibe eines Vogel- oder Säugerkeims, durch die künftige Mesodermzellen von der Oberfläche (Blastoderm, Epiblast) unter die Oberfläche abwandern. Dem Urmund entsprechend (bei Insekten nur teilweise) |
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| Primitivstreifen |
mediane Einsenkung im frühen
Amniotenembryo, über die der größte Teil des
embryonalen, dorsolateralen Mesoderms durch Migration und Involution von Zellen des
Epiblasten gebildet wird |
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| Primärproduktivität |
Rate der Biomasseproduktion pro Flächeneinheit durch Pflanzen. |
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| Prioritätsregel |
Regel der botanischen und zoologischen Nomenklatur, wonach
der zuerst veröffentlichte verfügbare Name eines Taxon gültig ist. |
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| procoel |
wird ein Wirbelzentrum genannt, das
anterior konkav und posterior konvex ist |
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| Produktivität |
Rate der Biomasseproduktion pro Flächeneinheit durch eine Organismenklasse. |
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| Progesteron |
ein weibliches Geschlechtshormon,
das die Schwangerschaft aufrechterhält |
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| programmierter Zelltod |
Apoptose |
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| Prokaryonten |
Einzellige Organismen, die keinen echten
(membranumhüllten) Zellkern und nur wenig strukturiertes (wenig
kompartimentiertes) Cytoplasma besitzen. Prokaryonten sind Bakterien,
Cyanobakterien.
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| Promotor |
eine vor dem codierenden Bereich eines Gens liegende Basenfolge, die als Bindungsstelle für die RNA-Polymerase und für aktivierende oder suppressive Transkriptionsfaktoren dient |
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| Pronephros |
der am weitesten anterior gelegene
Nierenabschnitt der Vertebraten und der erste,
der sich während der Ontogenese entwickelt |
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| Prophagen |
In das Genom der Wirtszelle integriertes Phagengenom (vgl. Phagen, lysogener Zyklus, Episom).
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| Prosencephalon |
das vorderste der drei primären
Hirnbläschen; das Vorderhirn |
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| Protostomier |
Urmünder. Der Urmund (Blastoporus) entwickelt sich zum definitiven Mund, der After geht aus einer sekundären Ektodermeinstülpung hervor.
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| Protozoen |
Einzellige Tiere. |
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| proximal |
zur Zentralachse des Körpers hin gelegen |
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| Prädatoren |
Organismen, die sich von lebenden anderen Organismen ernähren; unterteilbar in echte Räuber, Weidegänger, Parasiten und Parasitoide. |
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| Präferenzwechsel |
Tendenz eines Räubers, sich je nach ihrer relativen Häufigkeit in der Umgebung auf verschiedene Beutekategorien umzustellen. |
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| Pränataldiagnostik |
Erstellung cytogenetischer Gutachten aufgrund von Chorionzottenbiopsie oder Amniocentese.
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| Prärie |
Nordamerikanische Bezeichnung für Grasländer der gemäßigten Zone. |
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| Pseudogen |
Nicht funktionelle Genstruktur, die durch unvollständige Genduplikation oder durch Mutation eines vollständig duplizierten Genes entstanden ist.
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| Puff |
-> Balbiani-Ring
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| pulmonalis |
auf die Lunge bezogen |
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| Punktualismus, punktualistisch |
Modell der Evolution, in dem Änderungen, die
zu neuen Spezies führen, sehr schnell durch abrupten genetischen Wandel
erfolgen sollen. |
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| Pygostyl |
klingenförmiger Knochen, der das posteriore Ende der Wirbelsäule der Vögel bildet,
entsteht durch Verschmelzung der letzten
Schwanzwirbel |
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| Pylorus |
Magenabschnitt, an den sich der Darm
anschließt |
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| Radiation |
Zur Verzweigung einer Entwicklungslinie und damit größerer systematischer Diversität führender Evolutionsprozeß. |
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| Ramet |
Durch vegetatives Wachstum geformter Nebentrieb oder Modul bei einigen Pflanzen und modularen Wirbellosen, der potentiell oder tatsächlich physiologisch unabhängig ist, zum Beispiel die Ausläufer von Erdbeeren, die Knollen der Kartoffel, die Polypen einer Hydroidpolypenkolonie. |
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| Rectum |
Endabschnitt des Dickdarms |
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| Reduktionismus, reduktionistisch |
Zurückführen komplexer Phänomene auf
einfachere; die Anschauung, daß sich komplexe Strukturen und ihre
Eigenschaften aus den Eigenschaften ihrer Teile erklären lassen. |
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| Reifeteilung |
siehe Meiose |
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| Reifung |
Prozeß, bis ein Individuum vollständig differenziert, funktionstüchtig und damit fortpflanzungsfähig ist. |
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| Rekapitulation |
Der ontogenetische Gang von Merkmalen eines Organismus
durch Stadien, die den adulten Merkmalen seiner phylogenetischen Vorfahren ähneln. |
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| Rekombination |
Bildung von Genkombinationen bei Nachkommen, die bei keinem der Eltern vorhanden sind. Sie resultiert aus der Zuordnung der Chromosomen und ihrer Gene während der Produktion der Gameten und der darauffolgenden Vereinigung unterschiedlicher Gameten bei der Befruchtung. Erzeugung neuer Kombinationen des genetischen Materials durch Austausch von Nukleinsäuren (-> Crossover). |
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| Rekrutierung |
Hinzukommen von Individuen zu einer Population durch Geburt oder Zuwanderung oder - im Falle einer Nettorekrutierung - die Differenz zwischen einem solchen Zuwachs und den Verlusten durch Tod oder Abwanderung. |
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| Reliktpopulation |
Oft sehr lokal begrenzter Überrest einer zurückgegangenen Population. |
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| renalis |
auf die Niere bezogen |
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| Reproduktion |
Produktion neuer Individuen, in der Regel geschlechtlich durch die Produktion einer Zygote, aus der das neue Individuum heranwächst. |
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| Reproduktionsaufwand |
Strenggenommen jener Anteil der einemOrganismus zur Verfügung stehenden Ressourcen, der im Laufe eines bestimmten Zeitraums in die Fortpflanzung investiert wird; in der Praxis oft der Anteil des reproduktiven Gewebes an
der Masse oder dem Volumens eines Organismus. |
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| Reproduktionskosten |
Abnahme der überlebensfähigkeit und/oder der Wachstumsrate und somit der
Rückgang des Potentials für zukünftige Reproduktion eines Individuums infolge seines erhöhten gegenwärtigen Reproduktionsaufwands. |
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| Reproduktionsleistung (reproduclive output) |
Produktion von Nachkommen durch ein Individuum oder eine Population. |
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| Reproduktionsrate |
Zahl der Nachkommen eines Organismus pro Zeiteinheit oder über einen definierten Zeitraum hinweg. |
|
| reproduktive Isolation |
Räumliche und zeitliche Trennung zweier Teile einer Population, deren Individuen sich untereinander kreuzen könnten, würde dies
nicht durch ihre Isolation verhindert. Eine solche Isolation ist vermutlich die normale Voraussetzung für die Evolution neuer Arten, besonders bei Tieren. |
|
| Resistenz |
Widerstandsfähigkeit einer Lebensgemeinschaft gegen Veränderungen bei einer Störung. |
|
| Ressourcen |
Alles, was ein Organismus konsumieren kann oder sonstwie benötigt und das damit einem anderen nicht zur Verfügung steht, zum Beispiel Nahrung, Wasser, Nistplätze und so weiter. |
|
| Ressourcennutzung, unterschiedliche |
In der Regel nur im Zusammenhang mit interspezifischer Konkurrenz verwendet: die Nutzung unterschiedlicher Ressourcen durch zwei verschiedene Arten oder die Nutzung der gleichen Ressource zu unterschiedlicher Zeit, an einem anderen Ort oder generell auf andere Weise. |
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| Restriktionsenzyme |
Restriktionsendonukleasen. Endonuclease, die DNA sequenzspezifisch schneiden. Werden aus Bakterien isoliert, diese brauchen die Enzyme, um sich vor Fremd-DNA zu schützen. Ihre eigene DNA ist an den entsprechenden Stellen modifiziert (Methylierung) und wirddaher von den eigenen Restriktionsenzymen nicht geschnitten. Heute sind über 250 Restriktionsenzyme bekannt, diese sind wertvolle Werkzeuge der Molekularbilogie geworden.
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| retikulär |
von netzartiger Struktur |
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| Retroviren |
Infektiöse virale Partikel, deren Genom aus Einzelstrang-RNA besteht. Können sich durch eine RNA-abhängige DNA-Polymerase (= reverse Transcriptase: RNA->DNA, wird in der Molekularbiologie zur Herstellung von cDNA-Bibliothek gebraucht) ins Wirtsgenom einbauen (werden also zu Proviren [vgl. Prophagen]). Retroviren können also endogen, als Provirus (normalerweise nicht pathogen) oder als exogene, infektiöse Viruspartikel vorkommen.
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| Rezessivität |
Manifestation eines Allels nur im homozygoten Zustand. Das rezessive Allel wird vom dominanten unterdrückt (vgl. Dominanz).
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| reziproke Prädation |
Wechselbeziehung zwischen zwei Arten (oder Individuen), bei der jede die andere
erbeutet, so daß die Beziehung im Endeffekt ein Konkurrenzverhältnis ist. |
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| rhinal |
auf die Nase bezogen |
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| Rhombencephalon |
das hinterste der drei primären Hirnbläschen; das Hinterhirn |
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| Robertson'sches Phänomen |
Die Fusion von zwei telozentrischen Chromosomen zu einem metazentrischen oder die Trennung eines metazentrischen in zwei telozentrische. Unterschiedliche Chromosomenzahlen nahe verwandter Arten können damit erklärt werden. |
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| Rollen |
Rotation eines Schwimmers oder Fliegers
um seine horizontale (anterior-posteriore)
Achse |
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| rudimentär |
wird der Zustand einer Struktur genannt, die bei einem Vorfahren funktionell
war, aber nicht mehr nützlich ist und entweder in Größe oder aber in ihrer Komplexität
reduziert ist |
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| Rumen |
die größte Kammer des Wiederkäuermagens, Pansen |
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| Rückfangmethode |
Methode zur Abschätzung der Populationsgröße mobiler Organismen (gewöhnlich
Tiere), bei der Individuen gefangen, markiert und wieder freigelassen werden; anschließend werden nochmals Individuen gefangen und der Anteil der wiedergefangenen markierten Individuen ermittelt (dieser ist im allgemeinen in kleinen Populationen hoch und in großen Populationen niedrig). |
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| Rückkreuzung |
Kreuzung der F1 (erste Filialgeneration) mit einem Elter.
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| sacral |
bezieht sich auf die Region, wo die Wirbelsäule mit dem Beckengürtel artikuliert |
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| sagittal |
wird die Ebene genannt, die den Körper
in rechte und linke Teile unterteilt |
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| saltatorisch |
angepasst an das Springen und
Hüpfen |
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| Sarcopterygium |
Flosse mit einem fleischigen
Stiel |
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| Savanne |
Tropisches Grasland. |
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| Scala naturae |
Auf ARISTOTELES zurückgehende hierarchische Abfolge der
zunehmenden Komplexität der Organismen. |
|
| Schmelz |
eine ausgesprochen harte, azelluläre
Substanz ectodermalen Ursprungs, die Zähne,
Dentikel und manche Fischschuppen bedeckt |
|
| Schwesterchromatiden |
Durch Replikation auseinander hervorgegangene Chromosomenstränge, die durch das Centromer zusammengehalten werden und sich während der Mitose oder der Meiose II trennen. Genetisch identisch (ausser bei Neumutationen).
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|
| Schwestergruppe |
in der Kladistik eine von zwei Stammeslinien, die durch eine dichotome evolutionäre Verzweigung entstehen; zusammen bilden sie ein monophyletisches Taxon; Adelphotaxon. Taxa, die unmittelbare Nachkommen derselben Stammart sind. |
|
| Sclera |
zähe äußere Hülle des Auges; Lederhaut |
|
| Sclerotom |
der mediale Teil des Epimers, bildet
die Wirbel |
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| Sehne |
zähes Band oder Strang aus Bindegewebe,
das dazu dient, den Muskel an einem Knochen zu verankern |
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| Seien |
Aufnehmen von kleinen, suspendierten
Nahrungspartikeln in einen großen Mund,
der während des Schwimmens offengehalten
wird |
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| Selektion |
Natürliche oder experimentell hervorgerufene (=künstliche) Auslese im Evolutionsprozess. Natürliche Auslese; allgemein als wichtigste Triebfeder des Evolutionsgeschehens angesehener Prozess.
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| Selektionsdruck |
Auf Populationen einwirkende Kraft, die bewirkt, daß manche Individuen mehr Nachkommen (oder Gene) zu nachfolgenden Generationen beitragen als andere (und auf diese Weise den Verlauf der Evolution beeinflussen.) |
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| Selektorgene |
Gen, das eine Auswahl anderer Gene aktiviert oder inaktiviert. Synonym: Meistergen |
|
| serielle Homologie |
die Übereinstimmung von
Strukturen, die unterschiedliche räumliche Positionen in einer Serie von ähnlichen Strukturen einnehmen |
|
| sessile Organismen |
Wörtlich festsitzende Organismen, die mit Ausnahme der Ausbreitungsphase ortsgebunden sind, zum Beispiel verwurzelte Pflanzen, Seepocken, Miesmuscheln und Korallen. |
|
| Sexchromatin |
-> Barr-Körperchen. (vgl. Dosiskompensation, Lyon-Hypothese)
|
|
| Sexualdimorphismus, sexualdimorph |
Geschlechtsunterschied, der sich in Form
einer mehr oder weniger stark zweigipfeligen Verteilung des Merkmals
darstellen läßt. |
|
| sexuelle Homologie |
entsprechende männliche
und weibliche Strukturen, die sich aus identschen embryonalen Primordien entwickeln |
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| sexuelle Rekombination |
Prozeß, bei dem zwischen homologen Chromosomen durch Paarung und Cros-sing-over bei der Meiose während der Gametenblidung DNA ausgetauscht wird. |
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| Sichelzellanämie |
Menschliche, genetisch bedingte Blutkrankheit (rezessiv). Name stammt von den sichelartigen Verformungen der Erythrocyten der Patienten. Ursache ist eine Mutation an der 6. Stelle der Beta-Kette des Hämoglobins (Austausch von Glutaminsäure gegen Valin). Vielfältige Auswirkungen. Heterozygote zeigen eine erhöhte Malaria-Resistenz.
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| sigmoide Kurve (logistische Kurve) |
"S"-förmige Kurve mit einer anfänglichen Beschleunigungsphase, die nach einer Verzögerungsphase ein Plateau erreicht. |
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| Signaltransduktion |
Ereigniskette zur Überführung einer Botschaft vom Zelläußeren über die Zellmembran hinweg ins Zellinnere. Kommt in Gang, wenn ein externes Signalmolekül (Ligand) an Membran-verankerte Rezeptormoleküle bindet |
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| Sinus venosus |
der am weitesten posterior gelegene der ursprünglichen Herzabschnitte
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| Sklerotom |
Bereich des Somiten, aus dem die Wirbelkörper hervorgehen |
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| Soma, somatisch |
(zum) Körper mit Ausnahme seiner Fortpflanzungszellen (gehörend) |
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| somatisch |
bezieht sich auf Körperteile, mit Ausnahme der Eingeweide |
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| Somatopleura |
aus dem Hypomer entstehende
äußere Mesodermschicht, die sich mit der
ectodermalen Leibeswand verbindet |
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| Somazellen |
Alle Zellen mehrzelliger Organismen mit Ausnahme der Keimzellen.
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| Somiten |
Beidseitig der Chorda angeordnete, segmental gegliederte Mesodermanteile.
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| Spacer |
Spacer- oder Trenn-DNA-Sequenzen findet man auf der DNA zwischen Genen, zB zwischen den gruppenweise angeordneten rRNA-Genen. Im Falle der rRNA-Gene werden die Spacer-Sequenzen zusammen mit den rRNA-Genen in ein einzies Primärtranskript umgeschrieben. Die Spacer-Sequenzen werden dann aus dem Primärtranskript herausgeschnitten. Dies garantiert die Produktion der gleichen Menge der Genprodukte. (siehe Intron)
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| Species |
eine Gruppe von tatsächlich oder potentiell miteinander fortpflanzungsfähigen
natürlichen Populationen; in ihrer Fortpflanzung
ist sie von anderen solchen Gruppen isoliert |
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| Spemann-Organisator |
Bezirk in der Amphibienblastula/frühen Gastrula knapp oberhalb des künftigen oder sich eben bildenden Urmundes, benannt nach dem Zoologen Hans Spemann; dieser Bezirk hat die Fähigkeit, nach Transplantation in eine andere Blastula
die Bildung eines zweiten (siamesischen) Embryo zu induzieren. Sender
mehrerer Signalsubstanzen |
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| Sperma |
Samen, Masse von Spermien |
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| Spermatocyte |
Prämeiotische, diploide männliche Keimzelle.
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| Spermatogenese, Spermiogenese |
Entwicklung der Spermien |
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| Spermatogonien |
die proliferierenden Zellen des
Hodens, die nach den Reduktionsteilungen zu
Spermien werden |
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| Spermatozoon, Spermium |
einzelne Samenzelle |
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| Spermium |
männliche Keimzelle oder Gamet |
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| spezialisiertes Merkmal |
ein Merkmal, das so umgewandelt wurde, dass es eine eingeschränkte
Funktion oft mit großer Effektivität erfüllt |
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| SpezifIkation |
richtungsweisende, erste Programmierung eines Entwicklungsweges, die jedoch noch keine irreversible Festlegung des Schicksals impliziert. In einer neutralen Umgebung wird das Programm realisiert, in anderer Umgebung ist es noch veränderbar (Im Unterschied zu einer erfolgten Determination) |
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| Sphincter |
ein flacher, zylinderförmiger Muskel,
der eine Öffnung einschränkt |
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| Spiraculurn |
eine Öffnung in den Pharynx, die
aus der ersten Kiemenkammer entsteht;
Spritzloch |
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| Splanchnopleura |
aus dem Hypomer entstehende
innere Mesodermschicht, die sich mit der entodermalen Darmwand verbindet |
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| Spleissen |
Abspalten der Intronsequenzen des primären RNA-Transcripts und Verknüpfen der Exonsequenzen zum reifen Transcript.
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| Stammbäume |
Abstammungslinien, welche die Entwicklungsgeschichte der Verwandtschaftsbeziehungen zwischen Organismengruppen wiedergeben sollen. |
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| Stammzellen, adulte |
Auch nach Abschluss der Embryonalentwicklung findet man im Körper pluripotente Stammzellen. So produzieren die Blut bildenden Stammzellen unseres Knochenmarks die gesamte Palette der Blutzellen, also die roten und weissen Blutkörperchen sowie die Blutplättchen.
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| Stammzellen, embryonale |
Embryonale S. aus der inneren Zellmasse des Embryos von Wirbeltieren sind pluripotent, d.h. sie verfügen über die Potenz sich zu spezifischen Geweben und Organen zu entwickeln, nicht aber zu einem ganzen Organismus.
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| Stammzellen, totipotente |
Nach dem heutigen Wissensstand besitzt die befruchtete Eizelle bis zum 8-Zellen-Stadium Totipotenz. Das heisst, jede der acht Zellen hat für sich alleine das Potenzial, sich zu einem kompletten Organismus entwickeln zu können.
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| Stasis |
keine oder nur geringe evolutive Änderung in einer Stammlinie über einen
langen Zeitraum. |
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| statoacusticus (N.) |
der achte Hirnnerv bzw. der
mit ihm assoziierte Kern irn Zentralnervensystem |
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| Steppe |
Baumlose Ebene in Südosteuropa und Sibirien. |
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| Sternum |
Brustbein |
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| Stigma |
(Plural: Stigmen) Öffnungen an der Körperseite von Insekten, durch die das zur Atmung dienende Tracheensystem mit der Außenwelt verbunden ist und die geschlossen und geöffnet werden können. |
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| stochastische Kräfte |
Zufällige Prozesse, welche die Struktur einer Lebensgemeinschaft beeinflussen. |
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| Stolonen (Ausläufer) |
Horizontal auf dem Boden oder unterirdisch wachsende, kurzlebige Sprosse, die
an ihren Nodien Wurzeln bilden. |
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| subclavia |
in der Schulter gelegen |
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| Super-, supra-, sur- (lat. Vorsilbe) |
oberhalb,
darüber |
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| Superorganismus-Konzept |
Vorstellung von Lebensgemeinschaften als Organismus aus Mitgliedsarten,
die in ihrer gemeinsamen Evolutionsgeschichte eng miteinander verbunden waren und dies auch heute noch sind. |
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| Symbiose |
Enges Zusammenleben der Individuen von Artenpaaren, das im allgemeinen für beide Partner lebensnotwendig ist. Vergleiche Mutualismus. |
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| Sympathicus |
der Teil des autonomen Nervensystems, der einen thorakolumbalen Ausgang hat
und Adrenalin oder Noradrenalin am Erfolgsorgan ausschüttet |
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| sympatrisch |
Im gleichen Gebiet vorkommend; bezieht sich auf das Vorkommen von zwei oder mehr Arten in räumlicher Nähe, so daß eine Kreuzung zwischen ihnen möglich sein sollte. Ihre weitere Existenz als getrennte Arten beweist, daß dies normalerweise unterbleibt. Gegensatz: allopatrisch (vergleiche dort). |
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| Symphyse |
ein Füllgelenk mit einem Polster aus
kollagenen Fasern oder fibrösem Knorpel, das
die Knochen trennt |
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| Symplesiomorphie |
Übereinstimmung in einem ursprünglichen Merkmal. Das gemeinsame Auftreten primitiver Merkmale bei abgeleiteten Gruppen; begründet keine Verwandtschaft |
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| Synapomorphie |
Übereinstimmung in einem abgeleiteten Merkmalszustand, der
in einer nur ihren Trägem gemeinsamen Stammart evolviert worden ist. |
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| Synapse |
Kontaktstelle zwischen Neuronen oder
zwischen Nerv und Muskel für die Übertragung eines Impulses
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| synapsid |
mit einer Schläfenöffnung im Schädel,
die oben durch das Postorbitale und das
Squamosum begrenzt ist |
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| synaptonemaler Komplex |
Struktur, die zwischen den gepaarten Chromosomen im Zygotänstadium der meiotischen Prophase gebildet wird und den Crossover-Vorgang ermöglicht.
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| Synergismus |
Situation, bei der die kombinierte Wirkung zweier Kräfte, zum Beispiel die Behandlung mit zwei Medikamenten, größer ist als die Summe
ihrer getrennten Wirkung. |
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| synovial |
wird die dickflüssige, schmierende
Flüssigkeit genannt, die innerhalb von Gelenkkapseln und Sehnenscheiden auftritt |
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| Synsacrum |
eine Einheit des Vogelskeletts, die durch die Fusion zahlreicher Sacralwirbel entsteht |
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| Syrinx |
das Stimmorgan der Vögel, das in der Nähe der Bifurkation der Primärbronchien liegt |
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| Systematik |
wissenschaftliches Studium von den Formen der Organismen und
ihrer verwandtschaftlichen Beziehungen. |
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| Taiga |
Nadelwälder in weiten Teilen Nordamerikas und Eurasiens, die im Norden von der Tundra, im Süden von der Steppe begrenzt werden. |
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| Taphonomie, taphonomisch |
Wissenschaft von den Prozessen der Verwesung
und Fossilisierung eines Organismus; Beschreibung und Kausalanalyse der
Entstehung eines Fossils. |
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| Taxon |
(plural Taxa) eine Gruppe von Organismen, die in der Klassifikation als eine Einheit anerkannt werden |
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| Taxonomie |
Arbeitsrichtung der Biologie, die sich mit den Regeln und Vorschriften
der Benennung und Zuordnung von Organismen zu Taxa befaßt. |
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| Telencephalon |
anteriores Derivat des embryonalen Prosencephalon; aus ihm entsteht u.a. das
Großhirn |
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| Teleologie, teleologisch |
Vorstellung, wonach Naturprozesse absichtsvoll geplant
verlaufen; ursprünglich Lehre von der Zweckmäßigkeit; verbunden mit der
Vorstellung von einem Schöpfer. |
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| Teleonomie, teleonomisch |
Vorstellung, wonach die Evolution im Sinne Darwins nicht ungerichtet verläuft; die Richtung ist jedoch weder vorgeplant, noch ist sie exakt vorhersagbar, denn Zufälle und unvorhersehbare Umstände prägen das Evolutionsgeschehen; der selbstorganisatorische Prozeß der Evolution und die durch die Teleonomie gekennzeichneten 'Kanalisierungen' unterscheiden sich diametral vom finalistischen Konzept der Teleologie. |
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| telolecithal |
werden Eier genannt, deren Dottermasse in der vegetativen Hemisphäre konzentriert ist
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| Telomer |
Spezielle Struktur am Chromosomenende, wahrscheinlich nicht-codierende repetitive Sequenzen.
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| Telomerase |
Enzym, welches die von der DNA-Polymerase nicht vollständig replizierten 3'-Enden duplizieren kann (Verhinderung eines Alterungsprozesses?) (vgl. Telomer)
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| telozentrisch |
=akrozentrisch (vgl. metazentrisch)
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| Teratocarcinom |
Ungeordnete Zellmasse, hervorgegangen aus unbefruchteten oder befruchteten Keimzellen; stark missgebildeter Embryo, welcher Eigenschaften eines bösartigen Tumors entwickelt |
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| teratogen |
Missbildungen auslösend |
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| Terminale Art |
Art, zu der rezente Populationen gehören, oder ausgestorbene
Art, von der es keine Nachfolgearten gibt. |
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| Territorialität |
Besetzen eines Gebiets (des Territoriums) durch ein oder mehrere Tiere unter teilweisem oder vollständigem Ausschluß anderer Individuen. |
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| thecodont |
werden Zähne genannt, die in einer
Zahnhöhle verwurzelt sind |
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| thorakal |
bezieht sich auf die Brust oder die Region der Rippen |
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| Thrombocyte |
eine Blutzelle, die mit dem Gerinnungsprozess assoziiert ist |
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| Thymus |
eine Drüse im oder in der Nähe des
Halses, die mit dem Immunsystem in Verbindung steht |
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| Thyreoidea |
eine endokrine Drüse im Halsbereich; Schilddrüse |
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| Thyroidknorpel |
ein Knorpel des Kehlkopfs |
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| Topologie, topologisch |
Anordnung von Taxa zueinander in einem gerichteten
oder ungerichteten Dendrogramm. |
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| Totipotenz, totipotent |
Mit allen Entwicklungsmöglichkeiten ausgestattet.
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| Trachea |
die Luftröhre zwischen dem Kehlkopf
und den Bronchien |
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| Transdetermination |
Änderung des Determinationszustandes einer Zelle oder Zellgruppe in einen anderen Determinationszustand. Umprogrammierung der Entwicklung, z.B. einer Bein-Imaginalscheibe in eine Flügel-Imaginalscheibe bei der Fliege |
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| Transdifferenzierung |
Rückbildung eines Differenzierungszustandes und Entwicklung eines neuen, anderen Zustandes, z.B.Umwandlung einer Muskelzelle in eine Nervenzelle |
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| Transformation |
1. Erbliche Veränderung von Zellen mittels DNA. 2. Veränderung normaler Zellen zu Krebszellen.
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| Transgen, transgen |
ein in eine Zelle oder einen Organismus eingeschleustes, fremdes Gen, bzw. ein solches fremdes in sich tragend |
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| transgene Organismen |
Organismen, die ein Gen enthalten, das von einer anderen Art auf sie übertragen
wurde. |
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| Transition |
Mutation, bei der eine Purin- durch eine andere Purinbase oder eine Pyrimidin- durch eine andere Pyrimidinbase ersetzt wird. (vgl. Transversion)
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| Transkription |
Herstellen einer RNA-Kopie von einer DNA-Region, im typischen Fall von einem Gen |
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| Transkriptionsfaktor |
Protein, das an die Promotoroder Enhancer-Region eines Gens bindet und die Herstellung einer RNA-Kopie des Gens steuert |
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| Translokation |
Mutation, bei der ein Chromosomenabschnitt von einem Chromosom auf ein anderes übertragen wird.
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| Translokationstrisomie |
Trisomie, die auf die meiotischen Folgen einer Translokation zurückzuführen ist.
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| Transposition |
Einbau eines DNA-Segmentes an einen anderen Ort im Genom.
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| Transposon |
Mobiles genetisches Element mit der Fähigkeit zur Transposition ("jumping gene"). Mobile DNA-Stücke, die mit Hilfestellung durch das Enzym Transposase ihren Ort im Genom verändern können. |
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| transversal |
wird eine Ebene genannt, die den
Körper in anteriore und posteriore (rostrale
bzw. caudale) Abschnitte teilt |
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| Transversion |
Mutation, bei der eine Purin- durch eine Pyrimidinbase ersetzt wird (oder umgekehrt). (vgl. Transition)
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| trigeminus (N.) |
der fünfte Hirnnerv, bzw. der mit
ihm assoziierte Kern im Zentralnervensystem
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| Trisomie |
Vorliegen von drei Kopien eines Chromosoms in einem diploiden Chromosomensatz. (vgl. Non-disjunction)
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| trochlearis (N.) |
der vierte Hirnnerv, veranlasst
Rotation des Auges um die Sehachse, bzw. der mit ihm assoziierte Kern im Zentralnervensystem |
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| Trophoblast |
die äußere Zellschicht der Blastocyste der Säugetiere vor der Differenzierung der Keimblätter. Äußere, zellige Wand der Blastocyste der Säuger, die in direkten Kontakt zum mütterlichen Gewebe der Gebärmutter kommt und aus der extraembryonales Gewebe, d. h. die Trophoblastzotten und schließlich auch die Plazenta, hervorgeht Urdarm: archenteron: Anlage des Magen-Darmtraktes |
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| Tundra |
Biom (Lebensgemeinschaft) entlang des Polarkreises, das durch Flechten, Moose, Seggen und Zwergsträucher charakterisiert ist. |
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| Turner-Syndrom |
Geschlechtschromosomen Aneuploidie (X0-Karyotyp). Weiblich, steril, oft mental retardiert.
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| Tympanum |
Trommelfell |
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| Typus |
Die bei der Beschreibung einer Art oder Gattung festgelegte Norm, an der
der aufgestellte Name gebunden ist; der Typus ist für eine Art ein bestimmtes
Individuum, für eine Gattung eine Art mit ihrem Typus. |
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| umweltkapazität (Kapazität, carrying capacity) |
biologische Aufnahme- oder Tragfähigkeit Maximale, dauerhaft tragbare Populationsgröße einer bestimmten Umwelt, bei der intraspezifische Konkurrenz die Nettozuwachsrate pro Kopf auf Null reduziert hat. Ein idealisiertes Konzept, das nicht wörtlich auf die Praxis angewendet werden sollte. |
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| undulatorischer Vortrieb |
der Vortrieb eines
Schwimmers, der durch die Bewegung von
Wanderwellen entlang des Körpers oder der
medianen Flossen entsteht |
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| Unguis |
das feste, äußere oder laterale Material
eines Hufes, einer Klaue oder eines Nagels |
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| unguligrad |
wird ein Tier genannt, das beim Stehen und in Bewegung nur über die Hufe
Kontakt mit dem Untergrund hat, wie z. B. Pferd
und Hirsch |
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| Uniparental |
einelterlich. |
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| unitäre Organismen |
Organismen mit einer vorgegebenen Entwicklung zu einer genau festgelegten Adultform, zum Beispiel alle Arthropoden und Wirbeltiere.
Der Gegensatz dazu sind modulare Organismen. |
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| Ureter |
Ausführgang des Metanephros |
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| Urethra |
der Gang, der Urin aus der Blase abführt |
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| Urkeimzellen |
noch diploide Vorläuferzellen der Keimzellen
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| Urmund |
siehe Blastoporus
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| Urostyl |
stabförmiger Knochen, der das posteriore
Ende der Wirbelsäule der Anuren bildet; entsteht durch Verschmelzung der Schwanzwirbel |
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| Uterus (Gebärmutter) |
das Organ, in dem sich das Ei oder der
Fötus entwickelt |
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| Utriculus |
die dorsale Kammer des Innenohrs |
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| Vagina |
weiblicher Kanal, der den männlichen
Penis während der Kopulation aufnimmt |
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| vagus (N.) |
der zehnte Hirnnerv, Hauptbestandteil des parasympathischen Systems |
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| Vakuole |
Von einer Membran umgebenes, mit Flüssigkeit gefülltes Bläschen im Cytoplasma einer Zelle. |
|
| Variabilität |
erbliche Abweichungen von der (morphologischen, physiologischen
u. a.) Norm innerhalb einer Population und Generation. |
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| vegetativ |
im Bereich des vegetativen Eipols befindlich, oder vegetative Organe (Magen-Darmtrakt) betreffend |
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| vegetative Fortpflanzung |
Ungeschlechtliche, d. h. nicht über eine befruchtete Eizelle erfolgende Fortpflanzung |
|
| vegetativer Eipol |
Dem animalen Pol gegenüberliegender Keimbereich, aus dem im Regelfall der Magen-Darmtrakt hervorgeht.
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| Vektor |
Jeder (lebende oder andere) Überträger eines pathogenen Organismus, der diesen auf einen geeigneten Wirt überträgt. |
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| Vene |
Gefäß, welches das Blut zum Herzen leitet |
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| ventral |
Bauch- oder Unterseite des Körpers |
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| Ventrikel |
Hohlraum im Herzen bzw. im Gehirn |
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| Verbreitung |
Räumliche Verteilung einer Art, in der Regel in geographischem, manchmal aber auch in kleinerem Maßstab. |
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| Vererbung, autosomale |
Erbgang mit Genen, welche auf den Autosomen lokalisiert sind.
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| Vererbung, geschlechtsbegrenzte |
Erbgang mit Merkmalen, welche sich geschlechtsspezifisch auswirken. Die entsprechenden Gene müssen nicht auf den Geschlechtschromosomen liegen.
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| Vererbung, geschlechtsgekoppelte |
Erbgang mit Genen, welche auf den Geschlechtschromosomen lokalisiert sind.
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| Verfrachtung |
Ausbreitung von Samen, Sporen oder Verbreitungseinheiten von Tieren durch äußere Faktoren wie Wind und Meeresströmungen. |
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| Vesikel |
ein kleiner Sack oder Raum |
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| visceral |
den Bereich der Eingeweide betreffend. Auch gebraucht, um die Bereiche ventral des Schädels (Pharynxregion = Rachen, Kehlkopfbereich) zu kennzeichnen |
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| Visceralbogen |
Kiemenbogen, der benachbarte
Kiemenschlitze oder Schlundtaschen trennt |
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| Viscus (pl. Viscera) |
inneres Organ, v. a. der
Bauchhöhle; Eingeweide |
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| vitellin |
auf den Dotter eines Eies bezogen |
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| Vitellinschicht |
Nicht-zelluläre Membran um die Eizelle, bei Säugern Zona pellucida genannt |
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| Vitellogenine |
Proteine, die im mütterlichen Organismus, bei Wirbeltieren in der Leber, produziert werden und in der Eizelle als Dottermaterial eingelagert werden |
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| vivipar |
"lebende" Junge gebärend |
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| Vorkerne |
Bezeichnung des Eikerns und des Spermakerns vor ihrer Fusion zum Zygotenkern.
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| Weidegänger (Abweider) |
Konsumenten, die im Laufe ihres Lebens eine große Zahl von Pflanzen angreifen, dabei aber jeweils nur Teile der angegriffenen Individuen aufnehmen, so daß dieser Angriff zwar oft schädlich, aber selten kurzfristig tödlich
wirkt. |
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| white-Gen |
X-chromosomales Augenfarben-Gen von Drosophila. Vom white-Gen sind zahlreiche multiple Allele bekannt.
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| Wiederkäuer |
Pflanzenfressende Säugetiere wie Kühe, die ihre Nahrung mehrmals durchkauen und
komplexe Mägen besitzen, in denen Mikroorganismen die Cellulose der pflanzlichen Nahrung abbauen. |
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| Wildtyp |
In der Natur auftretende genetische Normalform.
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| Wirt |
Organismus, der von einem Parasiten befallen wird. |
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| Wolff'sche Linsenregeneration |
Regeneration der Augenlinse bei Amphibien aus der Iris |
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| Wolff'scher Gang |
embryonale Anlage des Harn- und Samenleiters im Wirbeltierembryo |
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| Wüste |
Ödes Trockengebiet mit spärlicher Vegetation, in dem in der Regel Wassermangel herrscht. |
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| X-Chromosom |
Geschlechtschromosom. Das homogametische Geschlecht besitzt zwei X-Chromosomen. Auf dem X-Chromosom liegen viele Gene, die nichts mit Geschlechtbestimmung etc zu tun haben.
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|
| X-Inaktivierungszentrum |
Bei Säugetieren beginnt die Inaktivierung des einen X-Chromosoms im weiblichen Geschlecht von einem definierten X-Inaktivierungszentrum aus. (vgl. Dosiskompensation, Barr-Körperchen, Lyon-Hypothese)
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|
| X:A-Verhältnis |
Numerisches Verhältnis der Geschlechtschromosomen zu den Autosomen. Ist bei Drosophila geschlechtsbestimmend.
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| XYY-Syndrom |
Geschlechtschromosomen>Aneuploidie (XYY-Karyotyp). Männlich, weitgehend unauffällig.
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|
| Y-Cromosom |
Geschlechtschromosom. Das heterogametische Geschlecht besitzt ein Y-Chromosomen und ein X-Chromosom. Auf dem menschlichen Y-Chromosom sind wenige Gene bekannt (die meisten codieren für Spermien-Motilität etc).
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| Zelldifferenzierung |
Begriff mit doppelter Bedeutung:
1.)Unterschiedlichwerden von Zellen im Vergleich zueinander durch Divergenz der Entwicklungswege und
2.) individuelle Zellentwicklung, die bei der ausgereiften (terminal diffe-
renzierten), voll funktionstauglichen Zelle endet |
|
| Zellzyklus |
Ereignisse von Zellteilung zu Zellteilung, gegliedert in die Phasen Gl, S, G2 und Mitose. In der S-Phase wird die DNA repliziert, sodass die Chromosomen verdoppelt und in der Mitose auf zwei Tochterzellen verteilt werden können |
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| ZNS |
Zentralnervensystem, bestehend aus Gehirn und Rückenmark |
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| Zona pellucida |
Nicht-zelluläre Hüllschicht um das Säugerei zwischen Follikelepithel und Eizelle |
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| Zonierung (Zonation) |
Charakteristische Verbreitung von Arten entlang von Umweltgradienten. |
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| Zwillingsforschung |
Wichtiges Werkzeug für die Bestimmung der Heritabilität von Merkmalen. Die Zwillingsforschung ist vorallem interessiert an eineiigen Zwillingen, welche möglichst früh nach der Geburt von einander getrennt wurden und in unterschiedlichen Umgebungen aufgewachsen sind.
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| Zwischeneiszeit |
Periode zwischen zwei Eiszeiten, während der Arten beginnen, ehemals bewohnte
Gebiete wieder zu besiedeln. |
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| Zygote |
Durch Verschmelzung einer männlichen und weiblichen Keimzelle (Gameten) gebildete diploide Zelle. |
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| zygotische Gene |
Gene des Embryo selbst, zum Unterschied von Genen der Mutter (maternale Gene) |
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| Zygotän |
Stadium der Prophase der Meiose, in dem sich die Chromosomen zu paaren beginnen.
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